Kirchanschöring – Am Mittwoch kegelte er den FC Bayern endgültig aus der Champions League, und auch schon tags zuvor war Erling Haaland (22) natürlich am Rande des Bayernliga-Spiels SV Kirchanschöring gegen VfR Garching ein Gesprächsthema. Der Grund: Der norwegische Superstar spielte Ende Juni 2019 mit Österreichs Meister Red Bull Salzburg freundschaftlich im Rupertiwinkel auf. Damals war er noch relativ unbekannt, was sich mittlerweile auf imposante Art und Weise geändert hat.
„Schon bevor wir damals gegen Salzburg gespielt haben, hat Adi Hütter – der da auch schon vier Jahre von Red Bull weg war – prognostiziert, dass Haaland nicht lange bei Red Bull bleiben würde – da hatte er definitiv Recht“, erinnert sich Harry Singhartinger, der seit Jahrzehnten immer wieder das SVK-Trainerteam unterstützt. An Haalands Auftritt beim Salzburger 3:0-Sieg in Kirchanschöring erinnert sich Singhartinger nicht mehr genau: „Ich weiß aber, dass er ein Tor gemacht hat.“ Ein Elfmeter war’s, an ihm selbst verursacht, den er seinerzeit zum 1:0 im Kasten des damaligen Goalies Stefan Schönberger versenkte (44.). Aus dem Spiel heraus traf er nicht.
„Uns freut es natürlich, wenn wir jemanden in Kirchanschöring sehen, der dann international Karriere macht“, sagt Manfred Abfalter aus der SVK-Abteilungsleitung. „Auch Robert Lewandowski war ja 2009 da – mit Lech Posen in einem Testspiel gegen die Löwen.“cs