Buchbach – „Seit Wochen sage ich, dass das Spiel gegen Eichstätt das schwierigste Spiel überhaupt wird“, Buchbachs spielender Co-Trainer Aleksandro Petrovic hat schon zehn Partien in der Fußball-Regionalliga gegen den VfB Eichstätt auf dem Buckel und weiß, wie unangenehm die Eichstätter zu bespielen sind. Auf der anderen Seite glaubt der Rekordspieler vor dem Heimduell am Freitagabend um 19 Uhr aber auch: „Serien sind dazu da, dass man sie knackt.“
Die Serie der Buchbacher gegen Eichstätt ist in der Tat alles andere als vielversprechend: In zehn Regionalliga-Vergleichen konnten die Rot-Weißen nur einen Sieg feiern und zwei Unentschieden verbuchen. Siebenmal gingen die Eichstätter als Sieger vom Platz, den einzigen Erfolg feierten die Buchbacher gleich beim ersten Duell im September 2017 mit einem 2:1-Sieg, seither gab es keinen Dreier mehr zu verbuchen. Auf der anderen Seite sind die Rot-Weißen jetzt schon seit sieben Spielen ungeschlagen und haben vor dem 34. Spieltag vier Punkte Vorsprung auf die Truppe von Trainer Markus Mattes, die auf einem Relegationsrang steht. Der größere Druck liegt also beim Gegner, der zuletzt zwei Niederlagen gegen Schweinfurt und Unterhaching einstecken musste.
„Es wird wieder auf Einsatz, Defensivlust und Mentalität ankommen. Wenn wir uns in jeden Zweikampf werfen, brutale Laufbereitschaft an den Tag legen und die Grundtugenden des Fußballs auf den Platz bringen, haben wir eine gute Chance“, glaubt Petrovic und erklärt: „Wenn eine Mannschaft besser ist als wir, müssen wir das akzeptieren, aber keine Mannschaft darf den Sieg mehr wollen als wir. Wir brauchen die ersten und zweiten Bälle, müssen hinten gut stehen. Sollten wir gegen Eichstätt gewinnen, wäre das ein echter Meilenstein auf dem Weg zum Klassenerhalt.“
Grundsätzlich könnten die Buchbacher, die ja zuletzt drei Siege am Stück feiern konnten, mit einem Unentschieden besser leben als der Gegner, weil so der Abstand von vier Punkten gewahrt bleiben würde. Petrovic: „Wir denken, dass Eichstätt so spielen wird wie immer. Viele lange Bälle, weite Einwürfe und natürlich sehr körperlich. Da müssen wir hinten gut stehen, was ja gegen Eichstätt nicht immer ganz leicht ist, weil die Eichstätter vorne schon ein paar Prügel drin haben.“ Die auch wissen, wo die Bude steht: Fabian Eberle hat schon wieder zwölf Tore auf dem Konto, Daniel Haubner war elfmal erfolgreich, Tobias Stoßberger hat achtmal getroffen und Julian Kügel siebenmal.
Die Hausherren müssen heute auf die Dienste von Mittelfeldmotor Daniel Muteba verzichten, der eine Gelbsperre absitzen muss. Ansonsten hat Trainer Uwe Wolf aber alle Mann an Bord, es fehlen lediglich die Langzeitverletzten Lukas Winterling, Blin Kelmendi und Daniel Ziegler. Wieder mit an Bord ist Manuel Mattera, der ja letzte Woche schon in der Bezirksliga-Mannschaft getroffen hat.