Raubling – Paukenschlag in der Fußball-Bezirksliga: „Nach vier Jahren sehr erfolgreicher und immer partnerschaftlicher Zusammenarbeit trennen sich zumindest vorläufig die Wege des TuS Raubling und ihres Meistertrainers Christoph Ewertz zum Ende der aktuellen Spielzeit“, beginnt die Pressemitteilung des TuS Raubling. Das Besondere daran: Die Trennung erfolgt mit sofortiger Wirkung. „Um für die finale Saisonphase und den Kampf um den Klassenerhalt nochmals einen neuen Impuls zu setzen, wurde nach einem offenen und konstruktiven Gespräch zwischen den beiden Parteien beschlossen, die Trennung bereits jetzt zu vollziehen. Beide Partner gehen absolut im Guten auseinander und wir möchten uns auch auf diesem Wege nochmals für die herausragende geleistete Arbeit von Christoph bedanken, welche mit der errungenen Meisterschaft in der vergangenen Kreisliga-Saison und dem verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga ihren Höhepunkt erreichte“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Bis zum Saisonende soll nun eine interne Lösung die letzten Schritte zum Klassenerhalt unternehmen. Wie die OVB-Sportredaktion auf Nachfrage erfuhr, werden Sportlicher Leiter Florian Kellerer und Spieler Fabian Jäger das Team für die letzten Partien anweisen.
Nach nur einem Sieg aus fünf Partien wollen die Inntaler am Samstag um 15 Uhr beim FC Moosinning wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Dieses Vorhaben wird allerdings alles andere als leicht. Die Hausherren befinden sich in Topform und konnten zuletzt den FC Töging besiegen und dadurch den dritten Platz erobern. Der TuS Raubling verlor zwar nur eine der letzten drei Partien, insbesondere die Derby-Niederlage gegen den Tabellenletzten SB Rosenheim war ein Dämpfer. In Moosinning will die Mannschaft eine Reaktion darauf zeigen.
Für die Zweitvertretung des TSV Buchbach steht nach dem wichtigen Sieg gegen Ostermünchen direkt das nächste Sechs-Punkte-Spiel an. Die Mannschaft von Yüksel Acipinar ist am Samstag um 14 Uhr beim FC Langengeisling zu Gast. Beide Mannschaften belegen punktgleich einen Nichtabstiegsplatz. Allerdings ist der Abstiegs-Relegationsplatz nur einen Punkt entfernt. Es gilt: Verlieren verboten.
Nach der herben Pleite im Abstiegskracher gegen die Zweitvertretung des TSV Buchbach rutscht das rettende Ufer für den SV Ostermünchen in immer weitere Ferne. Während man auf den Abstiegs-Relegationsplatz sechs Punkte Rückstand hat, fehlen auf einen direkten Nichtabstiegsplatz sogar schon sieben Punkte. Außerdem ist der SVO im Kalenderjahr 2023 weiterhin sieglos und besonders offensiv zu harmlos. Gegen den FC Töging am Samstag um 15 Uhr zählt also nur ein Sieg. Trotz drei sieglosen Partien ist der FCT in Ostermünchen der klare Favorit. Nach der Niederlage gegen Moosinning muss Töging den direkten Wiederaufstieg wohl endgültig abhaken, allerdings kann das Team um Torjäger Stefan Denk nun ohne Druck aufspielen. Der SV Ostermünchen steht vor einer Mammutaufgabe, muss aber gewinnen, um das rettenden Ufer nicht aus den Augen zu verlieren.
Mit dem zurückgewonnenen Selbstvertrauen aus dem Derbysieg gegen den TuS Raubling im Rücken will der SB Rosenheim am Samstag um 15.30 Uhr auch Ligaprimus Kastl ein Bein stellen. Der TSV Kastl befindet sich auf dem Weg zurück in die Landesliga und kann mit einem Sieg in Rosenheim einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft machen. In der Rückrunde zeigte sich Kastl zuletzt aber immer wieder anfällig, besonders gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte tat sich der Tabellenführer zuletzt schwer. Der SB Rosenheim liegt trotz des letzten Aufwärtstrends weiter abgeschlagen am Ende der Tabelle. Mit einem Sieg gegen den Tabellenzweiten Srbija München und einem Unentschieden gegen den FC Töging zeigten die Grün-Weißen zuletzt aber, dass sie die Topteams der Liga durchaus ärgern können. Hinzu kommt der Rückenwind aus dem Derbysieg am letzten Spieltag. Die Rosenheimer werden alles geben, um die rechnerische Chance auf den Klassenerhalt solange wie möglich am Leben zu halten.