Weltcup-Start für Bruckmühlerinnen

von Redaktion

Erster Bewerb der Saison für Pfann und Dandl in Frankfurt

Frankfurt – Mit der ersten von vier Runden geht es beim UCI-Kunstrad-Weltcup in Frankfurt-Höchst für Deutschlands Radakrobaten gleich in die Vollen. Insgesamt 71 Sportler/-innen aus insgesamt 16 Nationen treten in den fünf Kunstrad-Disziplinen an. Die weiteren WC-Termine finden am 27. Mai in Bruckmühl, am 28. Oktober in Kisvarda/Ungarn sowie zum Finale am 25. November in Merelbeke/Belgien statt.

Das Hauptkontingent stellt Deutschland mit Sportler/-innen aus den beiden Radsportverbänden Bund Deutscher Radfahrer und RKB Solidarität. Team Germany hat als einzige Nation alle möglichen 14 Weltcup-Start-Plätze belegt. Rechnet man noch die in Deutschland lebenden, jedoch für andere Nationen startenden, Sportler hinzu, dann sind es deutlich mehr.

Die Favoriten für den WC-Sieg kommen dann auch überwiegend aus Deutschland. Bei den 1er-Männern ist Weltmeister Lukas Kohl (Kirchehrenbach) der Favorit, nachdem er bisher alle Weltcups in den letzten Jahren für sich entscheiden konnte. Vize-Weltmeister Marcel Jüngling (Dornheim) und Philipp-Thies Rapp (Tailfingen) werden wohl um die Plätze dahinter kämpfen. Vierter im Bunde ist der schwäbische Spanier Emilio Arellano (Oberjesingen), der durchaus das Zeug dazu hat, das deutsche Trio zu sprengen. Bei der EM und WM 2022 setzte er die Favoriten mit seiner Kür bereits gehörig unter Druck.

Bei den Frauen startet Weltmeisterin Jana Pfann (Bruckmühl) zum ersten Mal an einem Weltcup. Mit Ramona Dandl (Bruckmühl) kommt die Konkurrentin aus dem eigenen Verein. Sie hat 2022 den Weltcup gewonnen und wurde Vize-Weltmeisterin. Lara Füller (Poppenweiler) liegt von der Schwierigkeitspunktzahl zwischen den beiden Bruckmühlerinnen. Dahinter folgen die Konkurrentinnen aus der Schweiz und die Italienerin Magdalena Müller (Mochenwangen), mit einer bereits über zehn Punkten geringeren Punktzahl. Mehr als Platz vier wird aufgrund des starken deutschen Trios wohl nicht möglich sein.

Im 2er der Frauen haben die Vize-Weltmeisterinnen Helen Vordermeier/Selina Marquardt (Oberjesingen) das schwierigste Programm zu absolvieren. Dahinter kämpfen wohl zwei weitere Paare aus Baden-Württemberg um die weiteren Podiums-Plätze.

Nur vier Duos kämpfen im 2er der offenen Klasse um den Weltcup-Sieg. Mit den Welt- und Europameistern Max Hanselmann/Serafin Schefold (Öhringen), den Weltcup-Siegern 2022, Lea-Victoria Styber/Nico Rödiger (Langenselbold) sowie Patrick Tisch/Nina Stapf (Denkendorf/Magstadt), treffen erneut die weltbesten Duos aufeinander.

Zwei Vierer aus Deutschland und zwei aus der Schweiz werden in Hessen an den Start gehen. Das Quartett des RSV Steinhöring, bestehend aus Jasmin Hauke, Judith Kania, Hanna Kasper und Nicole Weichenhain, sind die Weltcup-Sieger 2022. Danach folgen die beiden Schweizer 4er sowie die Weltmeisterinnen vom RV Mainz-Ebersheim.re

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