Andreas Koch wird zur Nemesis

von Redaktion

Bad Aiblings TT-Spieler Günter Englmeier stand bei den deutschen Meisterschaften der Senioren zweimal auf dem Podest

Ahrensburg – Die Reise zu den deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Senioren, die in Ahrensburg bei Hamburg stattfanden, hat sich für den Bad Aiblinger Günter Englmeier durchaus gelohnt. Am Ende standen für ihn zwei Bronzemedaillen zu Buche.

Englmeier überstand im Einzelwettbewerb der Altersklasse 55 die Vorrunde erwartungsgemäß ohne Niederlage und sogar ohne Satzverlust. Auch in der Endrunde ließ er sich nicht vom Weg abbringen und rang zum Auftakt Piotr Frackowiak (TTC Elz) in vier Sätzen nieder. Seine Klasse stellte er dann bis in das Halbfinale unter Beweis, doch hier wurde er auf dem Weg nach ganz oben doch noch gestoppt. Sein Gegner war allerdings kein Geringerer als der vierfache Saarlandmeister und deutsche Meister der Altersklasse 50, Andreas Koch. Gegen den Verbandsoberligaspieler des TTF Besseringen, der mit seinem Verein Vizemeister wurde, zog er zwar alle Register seines Könnens, musste aber eine 0:3-Niederlage hinnehmen. Durch den Einzug in das Halbfinale hatte Günter Englmeier allerdings die Bronzemedaille bereits sicher.

Ähnlich verlief für den Aiblinger der Wettbewerb im Doppel, den er mit dem Ansbacher Peter Danzer bestritt. Auf dem Weg nach oben hatte das bayerische Duo im Achtelfinale ein wenig Glück. Gegen die Paarung Stöck/Biernoth (ESV Lüneburg/TV Wörth) hieß es nach Sätzen zunächst 1:2, ehe durch ein 12:10 im vierten Durchgang der Ausgleich gelang. Im Entscheidungssatz setzten sich die späteren Bronzemedaillengewinner letztlich mit 11:9 durch. Im Halbfinale kreuzten sich die Wege des Bayern einmal mehr mit Andreas Koch und dessen Mannschaftskollegen Dirk Lauer. Nach dem 0:2-Satzrückstand durfte man nach dem 12:10-Sieg im dritten Satz wieder hoffen, doch Durchgang Nummer vier wurde erneut verloren. Dennoch bedeutete auch hier der Halbfinaleinzug die Bronzemedaille für den Bad Aiblinger und seinen Partner.

Es schien so, als wäre Andreas Koch für Günter Englmeier allgegenwärtig gewesen. Denn auch im gemischten Doppel mit Claudia Edelhäuser (RV Viktoria Wombach) reichte es nicht für den Podestplatz ganz oben. Im Viertelfinale traf man nämlich auf den Besseringer sowie dessen Partnerin Doris Grieshaber (SG Kelkheim). Gegen die späteren deutschen Meister hatte man bei der 13:15/4:11/ 13:15-Niederlage nicht unbedingt das Glück auf seiner Seite und schied aus.

Auch wenn Günter Englmeier ein Platz ganz oben auf dem Podest verwehrt blieb, so fand für ihn die etwa 900 Kilometer lange Anreise ein durchaus positives Ende. „Ich bin sehr zufrieden“, zog er nach diesen Titelkämpfen ein kurzes Fazit.

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