Simssee – Sehr gut besetzt mit insgesamt 37 Booten war trotz des ungemütlichen Wetters das Ansegeln des Segler- und Ruderclubs Simssee auf dem Simssee.
In der allgemeinen Klasse gingen 31 Boote und Yachten an den Start. Auch die Jüngsten ließen sich nicht lumpen. Sechs Optimisten traten an und absolvierten einen kürzeren Kurs. Der Wind war wieder launisch, der erste Start musste abgebrochen, die Wendebojen der neuen Windrichtung Nordost angepasst und neu gestartet werden. Doch dann klappte es und die Wettfahrtleitung mit Dr. Stefan Gleis und Doris und Andreas Wilhelm konnte eine reguläre Wettfahrt durchführen. Zum Schluss „schwächelte“ der Wind wieder etwas, aber alle angetretenen Boote erreichten das Ziel.
Sowohl nach gesegelter als auch nach berechneter Zeit, also nach Yardstickwertung, waren Sieg und die Plätze hart umkämpft. Gerhard Weidlich/Dr. Hanns Lohner kreuzten auf einer Tempest nach 45:23 Minuten als Erste die Ziellinie, nur 17 Sekunden dahinter liefen ihre Klassenkameraden Andrea Egner/Reinhard Egner als Zweite ein. Dr. Wolfgang Niessen/Wencke Kirst auf einem Kielzugvogel folgten knapp dahinter.
Viertschnellste waren Richard Siebert/Oliver Heller auf einer U 20, zeitgleich kreuzten Norbert Weidlich/Bingo Grawor auf einem Flying Dutchman die Ziellinie.
Nach Yardstickwertung setzten sich Dr. Wolfgang Niessen/Wenke Kirst auf ihrem Kielzugvogel durch und belegten im Sekundenabstand den ersten Platz vor den Tempest-Seglern Gerhard Weidlich/Dr. Hanns Lohner und Andrea Egner/Reinhard Egner. Gleich danach folgte eine Flotte mit fünf Ilca-Seglern, dem früheren Laser. Dr. Karin Niessen auf Ilka 7 wurde Gesamtvierte vor Thomas Deimling auf Ilka 7 und Pia Drexel sowie Philipp Vodermaier, beide auf Ilka 6. Gesamtachter wurde Dr. Günter Wenz auf Ilka 7, Gesamtneunte Richard Siebert/Oliver Heller.
Im Jüngstenboot Optimist siegte Kilian Brandstädter vor Anna Coriand, Markus Weilbächer und Tim Wüstendorfer.
„Das Ansegeln mit den vielen Booten hat wirklich Spaß gemacht, es war zwar kalt, aber wir wurden wenigstens nicht nass“, meinte befriedigt SRS-Vorstand Hans Reile bei der Siegerehrung. ni