Bühlertal – Mit zwei Goldmedaillen und einigen Spitzenplätzen haben die regionalen Leichtathleten bei den deutschen Berglauf-Meisterschaften in Bühlertal/Baden-Württemberg geglänzt.
Nach dem Start in Bühlertal mussten die Teilnehmer anspruchsvolle 9,9 Kilometer und 654 Höhenmeter über Teerstraßen und Forstwege bis zum Ziel in Hundseck überwinden. Überaus erfolgreich war wieder einmal mehr der PTSV Rosenheim. In einer überragenden Verfassung präsentierte sich Reinmund Hobmaier bei den Männern M60: Noch zu Beginn des Rennens sah der Priener seine Chancen auf einen möglichen Sieg als nicht sehr einfach, doch später kam der 60-Jährige so richtig gut in Fahrt und setzte sich von allen seinen Verfolgern immer weiter ab. Hobmaier wurde mit 50:28 Minuten deutscher Meister und sagte: „Ich bin derzeit in einer absoluten Top-Form und dies macht das Laufen dann sehr leicht.“
Michael Eder war diesmal der schnellste PTSV-Athlet: In der Männer-Klasse M35 glänzte der 35-Jährige mit 44:05 Minuten und wurde damit Vierter. Starker Siebter wurde der besser eingestufte Maximilian von Lippe: Der 34-Jährige erzielte 45:33 Minuten. Die Männer-Mannschaft des PTSV Rosenheim war das drittbeste bayerische Team: Michael Eder (26.), Maximilian von Lippe (34.) und Benedikt Puff (66./49:27 Minuten) erzielten 2.19:05 Stunden und belegten damit den zehnten Rang. Als einzige regionale Frau ging bei den Seniorinnen W70 Karin Rothenberger ins Rennen. Auf der schweren Distanz holte die vielseitige Läuferin den vierten DM-Platz mit 1.23:59 Stunden.
Das Lauffeuer Chiemgau hatte diesmal drei Athleten am Start, dabei lief es in der Einzelwertung besser als erwartet. Mit seiner glänzenden Kondition und einer klugen Einteilung seiner Kräfte präsentierte sich Martin Borgenheimer in einer ausgezeichneten Verfassung bei den Männern M50. Der 49-Jährige lief in 43:42 Minuten ins Ziel und wurde völlig unerwartet deutscher Meister. Den bislang größten Erfolg seiner Karriere teilte mit dem gleichschnellen Markus Mey von den Milers Colonia 2020. Als zweitbester Bayer präsentierte sich aber auch der 26-jährige Gabriel Wimmer von seiner besten Seite: Mit 41:48 Minuten eroberte er den elften Gesamtrang. Einen Erfolg landete auch die Mannschaft in der Hauptklasse der Männer: Gabriel Wimmer, Martin Borgenheimer (23.) und Maximilian Kirmeier (61/48:00 Minuten) überraschten mit 2.13:30 Stunden als beste Bayern und wurden damit Fünfter.