Burghausen – Vorletztes Heimspiel einer langen und kräftezehrenden Spielzeit in der Fußball-Regionalliga Bayern für den SV Wacker Burghausen: Die Hausherren wollen dabei am heutigen Samstag um 14 Uhr gegen den 1. FC Nürnberg II den letzten Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt machen.
„Nachdem wir durch den Sieg in Hankofen wieder etwas Luft in der Tabelle bekommen haben, können wir hoffentlich wieder etwas befreiter zu Werke gehen“, sagt Geschäftsführer Andreas Huber und ergänzt: „Trotzdem möchten wir in der Restsaison weitere Punkte einfahren und unseren Anspruch untermauern, dass wir in der Regionalliga weiter nach vorne kommen.“ Trainer Hannes Sigurdsson bläst ins selbe Horn: „Die jüngsten drei Punkte waren erfreulich, doch rein mathematisch haben wir noch keine absolute Sicherheit. Unser Ziel ist es, die restlichen Spiele durchweg zu gewinnen. Natürlich ist es attraktiver, die Saison auf dem sechsten oder achten Platz abzuschließen, als auf dem zwölften oder 13. Rang. Wir blicken voller Vorfreude auf das kommende Spiel.“
Rein mathematisch ist klar: Sollte Wacker das Heimspiel heute gegen den kleinen Club für sich entscheiden, ist die Messe gelesen. Wenn die SpVgg Ansbach (gestern in Illertissen) oder die DJK Vilzing am 36. Spieltag leer ausgehen, reicht Wacker schon ein Punkt gegen den Nürnberger Talentschuppen. Bei einer Niederlage könnte es freilich noch einmal eng werden, dann müsste wohl bei der Auswärtspartie nächste Woche in Pipinsried und beim Saisonfinale gegen den VfB Eichstätt noch der eine oder andere Punkt her. Sigurdsson: „Wir streben an, auf dem positiven Ergebnis vom letzten Wochenende aufzubauen. In den bevorstehenden beiden Heimspielen werden wir unser Bestes geben, um sowohl uns als auch unsere Anhänger mit einem zufriedenstellenden Gefühl in die Sommerpause und die nächste Saison gehen zu lassen.“
Die Formkurve des Tabellenvierten, der lange im Kampf um Platz zwei mitmischen konnte, spricht aktuell nicht unbedingt für die Gäste, die aus den letzten sechs Begegnungen nur zwei Punkte einfahren konnten. Zudem fehlt bei den Franken Top-Torjäger Leonardo Vonic, der 21 der insgesamt 78 Tore erzielt hat, aufgrund seiner fünften gelben Karte. Mit Jermain Nischalke, der auf 18 Tore kommt, haben die Gäste aber einen weiteren Top-Scorer in ihren Reihen. mb