Prien – Frank Spöttel lässt nicht locker: Mit dem fünften Platz bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Windsurfklasse Raceboard und dem Gewinn der German Masters hat er seine Topform erneut unter Beweis gestellt. „Damit bin ich gut gerüstet für die Weltmeisterschaft, die heuer Mitte Juni in Norddeutschland am Steinhuder Meer stattfindet“, erklärt der Kraillinger, der für den RSC Chiemsee startet.
Der nationale Kräftevergleich wurde diesmal am Chiemsee ausgesurft. Ausrichter war der Regattasurfclub Chiemsee mit Regattaleiter Alfred Dillmann und seinen vielen Helfern, die die Teilnehmer perfekt versorgten. Gerade rechtzeitig zur dreitägigen Regatta hatte Petrus ein Einsehen und bei der vorausgesagten Ostwindlage stiegen die Temperaturen von Tag zu Tag. „Am ersten Regattatag war es noch sehr frisch und ein dicker Neoprenanzug angesagt, aber ein vierter und ein fünfter Platz waren für mich ein guter Einstieg in die Meisterschaft“, sagte Spöttel.
Obwohl Wind angesagt war, brachte kräftiger Frühnebel erst einmal Flaute. Gegen Mittag aber kam ein dunkler Strich über den See, der guten Wind mit Gleitbedingungen mit sich brachte. Drei Wettfahrten am Stück bescherten dem Würmtaler die Plätze fünf, sechs und fünf. Mit dem dritten Platz rundete Spöttel dann den Wettkampftag ab. Damit sicherte er sich – bei nur einer ausstehenden Wettfahrt am Schlusstag – vorzeitig den Titel „German Master“ vor seinen norddeutschen Konkurrenten Hubertus Tesdorpf (Oldesloe) und Bernd Neumann (Hamburg).
Internationaler Deutscher Meister wurde Robin Rockenbauch vom Bostalsee vor den Lokalmatadoren Stephan Hecker und Felix Huber, beide vom RSC Chiemsee. Beste Dame wurde die erst 16-jährige Amelie Huber aus Bernau.re