Kolbermoors scheidende Tischtennisspielerinnen Linda Bergström und Solomiya Brateyko haben bei den Tischtennis-Weltmeisterschaften im südafrikanischen Durban zwar eine gute Rolle gespielt, standen am Ende aber doch ohne Medaille da. Ähnlich erging es Neuzugang Hana Arapovic.
Eines aus heimischer Sicht sicherlich interessantes Duell war im Einzelwettbewerb das zwischen Linda Bergström und Lily Zhang – die Amerikanerin spielte in der Saison 2020/2021 für den Meisterschaftsdritten – in der Runde der letzten 128. Am Ende schlug die Schwedin die Nummer 24 der Weltrangliste insgesamt recht deutlich mit 4:0, musste sich dann aber nach der 1:4-Niederlage gegen Hanna Haponova aus der Ukraine etwas überraschend mit 1:4 geschlagen geben. Zunächst besser lief es für sie im Doppelwettbewerb, den sie mit ihrer Landsmännin Christina Kallberg bestritt. Allen voran der Viersatzerfolg gegen das englisch/österreichische Duo Ho/Mischek fand Beachtung. Dann stand allerdings im Achtelfinale die koreanische Paarung Jeon/Chin den beiden Schwedinnen im Weg. Sie versuchten zwar ihr Bestes, unterlagen aber mit 0:3.
Solomiya Brateyko lieferte sich in der Runde der letzten 128 ein sechs Sätze andauerndes Duell mit der Österreicherin Karoline Mischek. Nach dem 2:2 verpasste sie ihrer Konkurrentin mit dem 11:0-Sieg im fünften Durchgang sogar die Höchststrafe und setzte dann sogar einen 11:6-Sieg drauf. Allerdings war eine Runde später Schluss, stand doch Suh Hyo Won aus Korea im Weg. Der aktuellen Nummer 45 der Weltrangliste musste Brateyko nach fünf Sätzen zum Sieg gratulieren. Mit Anton Limonov versuchte sie sich im gemischten Doppel, schied aber in der ersten Runde nach fünf Sätzen aus.
Für Kolbermoors Neuzugang Hana Arapovic galt der olympische Gedanke: „Dabeisein ist alles“. Im Einzel traf sie in der ersten Runde auf Reeth Tennison. Obwohl sie gegen die Inderin alle Register ihres Könnens zog, musste sie sich am Ende mit 2:4 geschlagen geben. eg