Inn/Salzach-Vizemeister zunächst mit Heimrecht

von Redaktion

Start der Relegation zur Bezirksliga Ost

Waldkraiburg/Großholzhausen – Drei Vizemeister aus den Kreisligen fordern den Releganten aus der Fußball-Bezirksliga Ost im Kampf um einen freien Platz in der neuen Bezirksliga-Spielzeit heraus. Auftakt der Relegation, die in zwei Runden jeweils mit Hin- und Rückspiel über die Bühne geht, ist am Mittwoch. Dann haben die beiden Vizemeister der Inn/Salzach-Kreisligen erst einmal Heimrecht.

Ein Landkreis-Duell steigt dabei im Jahnstadion in Waldkraiburg, wo der gastgebende VfL auf die zweite Garnitur des TSV Buchbach trifft. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr. Waldkraiburg war Vizemeister in der Kreisliga 2 und hatte zuletzt gute Form. Der Start nach der Winterpause war für die Mannen von Trainer Anton Weichhart und Manuel Stadlmayr recht holprig, denn in sechs Begegnungen gab es nur einen Sieg. Dann schaltete man beim VfL wieder einen Gang höher und holte aus den letzten acht Spielen starke sieben Siege. Als beste Torschützen beendeten Codrin Peii (18 Treffer) und Ruslan Klimov (14 Einschüsse) die Punktrunde. Bei den Industriestädtern will man die Rückkehr in die Bezirksliga, in der man jahrelang eine feste Institution war, schaffen und muss dafür zunächst den bisherigen Bezirksligisten aus dem Weg räumen. Die Regionalliga-Reserve aus Buchbach hatte schon im Vorjahr erst auf den letzten Drücker die Liga erhalten, damals noch ohne Relegation. Diesmal muss die Truppe von Trainer Yüksel Acipinar in die Saisonverlängerung – und erst einmal durchzählen, welche Spieler aus dem Regionalliga-Kader auch für die Bezirksliga-Relegation spielberechtigt sind. Ohne Verstärkung könnte es ein steiniger Weg sein.

Der ASV Großholzhausen könnte den größten Fußball-Erfolg in der Vereinsgeschichte schaffen. Allerdings gibt es leichtere Aufgaben als das Duell mit dem Vizemeister der Kreisliga München 3, dem SC Baldham-Vaterstetten, das am Mittwoch um 19.15 Uhr im Inntal angepfiffen wird. Der langjährige Bezirksligist spielte nämlich eine starke Saison mit 59 Zählern und hatte mit 70 Toren den besten Sturm in seiner Liga. Simon Lämmermeier war mit 17 Toren gefährlichster Offensivspieler der Mannschaft von Coach Gediminas Sugzda, ehemaliger Profi und litauischer Nationalspieler. Da hat Großholzhausen aber auch etwas zu bieten: Zunächst eine Serie von acht Siegen und drei Unentschieden seit der Winterpause, davon sechs Siege ohne Gegentreffer. Und mit Kazim Gökce (13) und Lukas Steidl (12) hat ASV-Trainer Franz Riepertinger gleich zwei Spieler, die im Saisonverlauf zweistellig trafen.tn

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