Spannung bis zur letzten Fahrt

von Redaktion

29er-Chiemsee-Trophy mit Landesjugendmeisterschaft

Seeon-Seebruck – Nach zwei Jahren Pause hat der Seebrucker Regatta-Verein (SRV) wieder die traditionsreiche Chiemsee-Trophy der 29er ausgerichtet. In dieser Bootsklasse wurde zugleich die diesjährige bayerische Landesjugendmeisterschaft ausgetragen.

22 Mannschaften aus neun Vereinen hatten sich angemeldet und 21 von ihnen gingen auch an den Start. Zu Doppelsiegern krönten sich am zweiten und letzten Regattatag nach zehn spannenden Wettfahrten Moritz Wagner (Deutscher Touring Yacht-Club) und Ole Guntermann (Diessner Segel-Club). Sie gewannen sowohl die bayerische Landesjugendmeisterschaft, als auch die Chiemsee-Trophy, mit insgesamt 19 Punkten und damit nur einem Punkt Vorsprung auf Lucas und Moritz Hamm (Chiemsee Yacht Club) auf Platz zwei. Als Drittplatzierte komplettierten Leopold Sachs und Henrik Schomburg (beide Münchner Yacht-Club) das Siegerpodium. „Es waren zwei spannende Regattatage und eine Landesjugendmeisterschaft, wie sie von den Bedingungen her kaum hätte besser sein können“, freute sich SRV-Sportwart Max Ewald. Am ersten Regatta-Tag gab es nach einer kurzen Begrüßung durch Sportwart Max Ewald und der Steuerleutebesprechung eine kurze Startverschiebung. Der Wind drehte dann auf Nordost und wurde zunehmend stärker, sodass es gegen 13 Uhr aufs Wasser ging. Geplant waren sechs der insgesamt zehn Wettfahrten und diese wurden dank des durchweg vorhandenen und teils über 20 Knoten starken Windes auch erfolgreich durchgeführt. Gerade für so manchen Novizen in der 29er-Bootsklasse wurden dieser starke Wind und die sechs Wettfahrten zur echten Herausforderung. Nach abwechslungsreichen Wettfahrten war am Ende des Tages noch alles offen.

Der folgende Morgen begrüßte die Teilnehmer mit einem kräftig wehenden Nordostwind, sodass es pünktlich gegen 9.15 Uhr auf das Wasser ging. Die letzten vier Wettfahrten wurden zügig und erfolgreich durchgeführt. Bis zur abschließenden Wettfahrt stand der Sieger der Chiemsee-Trophy noch nicht fest, sodass bis zuletzt hart um die Podestplätze gekämpft wurde. mmü

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