Aufholjagd gelingt nicht

von Redaktion

SB Traunstein scheitert in der ersten Relegationsrunde

Augsburg – Aus der Traum von der Fußball-Bayernliga Süd. Der SB Chiemgau Traunstein ist in der ersten Runde der Relegation gegen Bayernligist Türkspor Augsburg ausgeschieden. Das Team von Spielertrainer Danijel Majdancevic schaffte es nicht, den 0:2-Rückstand aus dem Hinspiel zu drehen und kam im Rückspiel nicht über ein 0:0 hinaus.

„Wir haben eine hervorragende Arbeit geleistet“, fand der Traunsteiner Spielertrainer Danijel Majdancevic, der auch noch einmal betonte: „Wir dürfen eben auch nie vergessen, woher wir gekommen sind.“ Majdancevic formte das Team von einem Abstiegskandidaten zu einem echten Titelanwärter.

Was Majdancevic dabei besonders freute, ist die Tatsache, dass gleich einige ehemalige U-19-Spieler den Sprung in die erste Mannschaft geschafft haben. „Das ist auch eine Saison der Ausbildungsphase gewesen“, hob er hervor. „Aber wir haben einen sehr, sehr großen Schritt nach vorne gemacht“, fand er. Dass es am Ende in der Liga dann nicht ganz zu Platz eins gereicht hat, sei auch mit Pech verbunden gewesen. „Alles in allem haben wir uns aber in dieser Saison sehr gut verkauft und wir haben sehr viele gute Spiele gemacht. Was man auch an unserem Zuschauerschnitt sieht, die Fans kommen gerne zu uns“, freute er sich.

In Augsburg verkaufte sich sein Team wesentlich besser als noch im Hinspiel. Nicht mehr dabei war Waldemar Daniel, der bereits mit seiner Familie im Urlaub weilte. Auch Christian Wallisch nahm diesmal auf der Bank Platz. Neu in der Startelf waren Patrick Dreßl und Kenan Smajlovic.

Die Augsburger verteidigten das Ergebnis aus dem Hinspiel laut Majdandevic „mit Mann und Maus“ und stellten sich dabei an ihrem eigenen Strafraum auf. „Wir haben alles probiert, hatten auch Chancen, aber wir sind bis zum Schluss dem Ergebnis aus dem Hinspiel hinterhergerannt.“ Kenan Smajlovic (11./13./18.) hatte dabei in der Anfangsphase die schnelle Führung der Gäste auf dem Fuß, scheiterte aber wie Hrvoic (21.) bei seinen Versuchen. Auf der Gegenseite gab Moustapha Salifou einen ersten Warnschuss ab – ebenfalls ohne Erfolg (23.). Auch Turguay Karvar (29.) und Berkan Aydin (40.) verpassten es, den Sack endgültig zuzumachen. Auch nach dem Wechsel bekamen die 124 Zuschauer keine Treffer zu sehen.

Die Traunsteiner haben nach dem sensationellen Abschneiden nun Begehrlichkeiten geweckt. Aber Danijel Majdancevic will sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. „Wir wollen natürlich dort weitermachen, wo wir jetzt aufgehört haben“, unterstrich er. „Und wir wollen auch wieder vorne mitspielen, aber wir lassen uns jetzt auch nicht zu sehr unter Druck setzen.“

SB Chiemgau Traunstein: Goia, Patrick Dreßl (ab 72. Markus Unterhuber), Hosp, Majdancevic, Hrvoic (ab 45. Kremer), Vokrri, Kraus, Steinherr, Alexander Dreßl (ab 69. Tersteegen), Smajlovic (ab 81. Wallisch), Salihu (ab 74. Gorzel).

Schiedsrichter: Jonas Krzyzanowski (Neuburg).

Zuschauer: 124.

Tore: Fehlanzeige.bst

Artikel 11 von 11