Obing – Kein Spiel für Fußball-Ästheten und in 120 Minuten nur je ein Treffer, dafür Nervenkitzel pur bis zur Entscheidungsfindung in der Kreisklassen-Relegation. Letztendlich lag sich der SV Nußdorf jubelnd in den Armen, die SG Perach/Winhöring muss nach der 4:5-Niederlage den Gang in die A-Klasse antreten.
Elfmeter-Killer Markus Kreidl und Jakob Staber, der den einzigen Nußdorfer Treffer in der regulären Spielzeit und den finalen Elfmeter zum Klassenerhalt versenkte, verschwanden nach der Entscheidung unter der Jubeltraube und feierten mit der Mannschaft und dem zahlreichen Anhang den Klassenerhalt.
Auch in der Relegation setzte sich beim SVN die mangelnde Chancenauswertung der regulären Saison fort, obwohl Nußdorf die besseren Möglichkeiten kreierte. Eine der ersten verwertete Staber in der siebten Minute mit einem satten Schuss in das kurze Eck zur Führung. Der erste Wermutstropfen passierte bereits nach 20 Minuten, als Trainer Ingo Bauer den Torschützen und Lukas Höchner auswechseln musste. Ein weiterer Genickschlag für den SVN war der Ausgleichstreffer in der 32. Minute, als ein missglückter Abwehrversuch zur Steilvorlage wurde und Florian Müller die Kugel versenkte. Kurz darauf hätte es beinahe noch einmal eingeschlagen, der Ball strich aber knapp am Gehäuse vorbei.
In der zweiten Halbzeit musste Nußdorf eine zehnminütige Unterzahl überstehen. Bei der SG herrschte allerdings Flaute im Sturm. Sie versuchte nur noch, den Ball aus der eigenen Hälfte zu befördern. Auch in der Verlängerung war der SVN am Drücker, ein Treffer fiel aber nicht mehr.ru