Den Großen Paroli geboten

von Redaktion

Radsportteam corratec beeindruckt

Raubling – Der Giro d’Italia 2023 ist Geschichte. Drei Wochen und 21 Etappen vom Start in Fossacesia Marina bis zur Zielankunft in Rom liegen hinter den Fahrern. Erstmals dabei war Team corratec, das gleich bei der Premiere für Furore sorgte. Zum einen stellten die Raublinger nicht nur das aktivste Team, sondern zeigten sich auch mit den meisten TV-Minuten aller Mannschaften. Mehr als ein Achtungserfolg für Team corratec – und gleichzeitig der Lohn für konsequente Arbeit.

Auch die Zahlen belegen, wie erfolgreich Team corratec auf der Italien-Rundfahrt unterwegs war: Mehr als zehn Ausreißergruppen konnte das jüngste Giro-Team für sich verbuchen. An jedem Renntag präsentierten sich die corratec-Fahrer mutig, gepaart mit einer gehörigen Portion Tatendrang. Attacken in den Fluchtgruppen waren die logische Folge. Im Kampf um den Tagessieg sowohl in der Sprint- als auch in der Bergwertung konnte Team corratec so wichtige Punkte einfahren. Der Höhepunkt der Ausreißversuche war der Kampf des 22-jährigen Karel Vacek um den Tagessieg auf der siebten Etappe – er wurde letztlich Zweiter. „Die Moral unserer jungen Fahrer ist großartig. Hier wird tagtäglich aufs Neue gekämpft – und zwar ohne an das Leiden und die Schmerzen des Folgetags zu denken. Die Fahrer haben genau die Haltung gezeigt, die wir und auch unser CEO Konrad Irlbacher von der Mannschaft sehen wollten“, sagte der corratec Sport- und PR-Manager Steffen Thum. Der Mut sollte belohnt werden.

Die Anerkennung folgte noch während des Giro d’Italia in Form einer Einladung für die Deutschland Tour 2023, die von Mittwoch, 23. August, bis Sonntag, 27. August, stattfinden wird. Von den jungen Wilden von Team corratec erhofft sich der Veranstalter, dass sie Abwechslung ins Renngeschehen bringen. re

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