Harte Arbeit zeigt erste Früchte

von Redaktion

Wasserskifahrer des WSC Kiefersfelden Rosenheim holen elf bayerische Meistertitel – Robert Lengsfeld siegt vierfach

Rosenheim – Die Wasserskifahrer des WSC Kiefersfelden Rosenheim haben bei den bayerischen Meisterschaften voll abgeräumt. Elf bayerische Meistertitel verbuchten die 15 Starter des WSCKR für sich. Besonders erfolgreich waren dabei Robert Lengsfeld mit vier Titeln in der Klasse U19 sowie Nina Miserok und Fynn Strohmeier mit jeweils drei Titeln in der Klasse U15. Den elften Titel fuhr Lara Finckh im Trickski der U19 ein.

„Elf Titel und elf Medaillen zeigen ein klares Bild. Gerade in den Klassen U15 und U19 haben wir ein sehr starkes Team und zum Teil hervorragende Leistungen abgeliefert. Wir sehen große Leistungssteigerungen quer durch den ganzen Kader“, so Thomas Bauer, Erster Vorstand des Vereins vom Hödenauer See in Kiefersfelden. „Die Arbeit unseres neuen Coaches Juri Rikter zeigt die ersten Früchte und wir freuen uns auf den Rest der gerade begonnenen Saison.“

Im Trickski siegten sowohl Fynn Strohmeier mit 4770 Punkten als auch Nina Miserok mit 1930 Punkten mit persönlichen Bestleistungen. Robert Lengsfeld komplettierte die Titelsammlung mit dem Sieg in der U19. Gerade im Slalom und im Springen zeigte Lengsfeld aufsteigende Form. Er gewann nicht nur beide Disziplinen, sondern konnte mit dem Sieg in der Kombination tatsächlich alle vier Titel mit nach Hause bringen.

Miserok überrascht mit zwei Titeln

In der Klasse U15 überraschte dann Nina Miserok mit guten Leistungen. Mit zwei Bojen an der 14-Meter-Leine konnte sie nicht nur eine persönliche Bestleistung, sondern auch die Silbermedaille im Slalom mit nach Hause bringen, während sie das Springen und die Kombination jeweils knapp für sich entschied. Ihre Schwester Clara Miserok, die vor dem Wettkampf verletzungsbedingt etwas pausieren musste, fuhr mit drei Silbermedaillen ebenfalls ein hervorragendes Ergebnis ein. Bilyana Ivanova und Eva Müller zeigten aufsteigende Form und platzierten sich auf guten Plätzen.

In der Klasse U15 war es hinter Fynn Strohmeier ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Anuk Pilgram und Jakob Huber. Huber konnte mit drei Silbermedaillen überzeugen und fuhr mit vier Bojen am 14-Meter-Seil und 27,90 Metern im Springen starke Leistungen. Pilgram dagegen freute sich über Bronze im Slalom. Simon Lengsfeld, Simon Bauer und Noa Döring zeigten gute Technik und fuhren auf die Ränge.

Christian Weiland mit Platz drei im Slalom der Herren sowie Michael Weiland mit Platz drei im Slalom der Senioren komplettierten die Medaillensammlung. Die außer Konkurrenz startende gebürtige Litauerin Sigita Rosovaite fuhr in der Damenklasse ebenfalls mehrmals aufs Podest.

Lara Linckh konnte leicht gehandicapt nur im Trickski starten. Dafür sorgte der blonde Wirbelwind aber für die Überraschung im Feld. Mit einem hervorragenden Lauf und tollen Tricks brachte sie den Titel mit an den Hödenauer See.

„Mannschaft hat Fortschritte gemacht“

„Die gesamte Mannschaft hat durch das Training von Juri Rikter enorme Fortschritte gemacht. Die nächste Bewährungsprobe ist der Mitte Juli anstehende Europacup in den Niederlanden. Hier werden wir dieses Jahr erstmals sehen, ob wir uns auch international in den Jugendklassen wieder Hoffnung machen können“, sagte der Ressortleiter des DWWV, Daniel Maltzhan.tb

Artikel 1 von 11