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von Redaktion

Tischtennis-Bundesligist SV-DJK Kolbermoor verfügt über einen sehr starken Kader

Kolbermoor – Das Management des SV-DJK Kolbermoor ist nicht untätig gewesen und hat versucht, für die kommende Saison in der Tischtennis-Bundesliga der Damen eine gute Mannschaft zusammenzustellen. Ziel war es, die Abgänge von Linda Bergström, die es nach Saint-Quentin in Frankreich zog, sowie Solomiya Brateyko, die in der kommenden Spielzeit für den ASV Südtirol Bozen aufschlägt, zu kompensieren.

Auf Position eins ist einmal mehr Kristin Lang zu finden. Die 38-jährige gebürtige Koblenzerin kam zur Saison 2015/16 an die Mangfall. Sie wird in der Weltrangliste zwar nicht mehr gelistet, ist aber seit ihrem Wechsel nach Kolbermoor immer im ersten Paarkreuz zu finden und kann seitdem – trotz beruflicher Einschränkungen als Physiotherapeutin – auf hochpositive Bilanzen sowohl im Einzel wie auch im Doppel verweisen.

In der vergangenen Saison noch in Weil am Rhein an der Platte, heuerte Hana Arapovic in Kolbermoor an. Die 19-jährige Kroatin, die vor ihrem Engagement im Dreiländereck beim österreichischen Bundesligisten Froschberg Linz tätig war, kann trotz ihrer jungen Jahre schon eine Vielzahl von Erfolgen vorweisen. Ihren bislang größten feierte sie im vergangenen Jahr mit dem Titelgewinn im Doppel bei der U19-Europameisterschaft.

Zum Stammpersonal zählen möchte Swastika Ghosh. Sie war Teil der indischen Junioren-Nationalmannschaft, die 2017 Gold bei den südasiatischen Meisterschaften gewann. Zuletzt stand sie im Aufgebot der indischen Damen-Nationalmannschaft, die bei der Weltmeisterschaft in Chengdu nur knapp mit 2:3 gegen Deutschland verlor.

Die 45-jährige Russin Svetlana Ganina, die man in Kolbermoor nur „Sveta“ ruft, nahm 14-mal an Olympischen Spielen, Europa- und Weltmeisterschaften teil. Die Abwehrspielerin war in der vergangenen Saison auch maßgeblich daran beteiligt, dass Kolbermoors Damen das Playoff-Halbfinale gegen Berlin erreichten.

Zudem darf man sich mit Naomi Pranjkovic über ein Eigengewächs freuen. Die Mädchen-Nationalspielerin bestand im vergangenen Jahr das Abitur mit der Traumnote 1,0. Seitdem hat sie die Profilaufbahn eingeschlagen, die Erfolge der vergangenen Monate auf nationaler und internationaler Ebene – unter anderem wurde sie deutsche Meisterin im Einzel und Doppel – geben ihr Recht.

Die in Rosenheim geborene 21-jährige Laura Tiefenbrunner hat bislang auch auf nationaler und internationaler Ebene eine sehr gute Figur abgegeben. 2021 wurde sie beispielsweise mit der Ex-Kolbermoorerin Sabine Winter deutsche Meisterin im Doppel.

Die Spieltermine für Kolbermoor

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