Inzell – Auch wenn die Witterung momentan keinesfalls winterlich ist, haben für das Team der DMV Landesgruppe Südbayern schon längst die Vorbereitungen für das nächste Eisspeedwayevent begonnen. Vom 22. bis 24. März trifft sich die Weltelite der Eis-Gladiatoren in der Max-Aicher-Arena in Inzell.
Der Vorverkauf zum Mega-Wochenende im bayerischen Alpendorf hat bereits Anfang Oktober begonnen, gerade die Sitzplätze waren wieder heiß begehrt und sind bereits alle vergriffen. Wer also noch am spektakulärsten Motorsportevent in den bayerischen Alpen teilnehmen möchte, sollte schnell sein und sich noch Tickets über das neue Onlineportal besorgen. Alle Informationen rund um den Kartenvorverkauf und das Ticketportal gibt es unter www.eisspeedway-inzell.de.
Auch diesmal werden neben den normalen Eintrittskarten (Steh- und Sitzplätze) auch wieder VIP-Pakete angeboten. Die Anzahl ist stark begrenzt und die Tickets werden nicht an Einzelpersonen ausgegeben. Die VIP-Pakete beinhalten einen Platz auf dem Balkon sowie Verpflegung, Getränke und eine separate Führung im Fahrerlager.
Eisspeedway ist nicht nur eine der spektakulärsten Motorsportarten der Welt, sondern auch für Fans immer wieder ein Highlight. Bei keinem anderen Motorsport ist der Zuschauer so nah am Geschehen wie in der Max-Aicher-Arena in Inzell. Die Kunsteisbahn und somit auch die Eisspeedwayfahrer auf deren Methanol-gespeisten Einzylinder-Maschinen mit 500ccm und ohne Bremsen sind nur fünf Meter von den Tribünenplätzen entfernt. Die 300 Spikes an Vorder- und Hinterrad haben eine Länge von 28mm und ermöglichen unbeschreibliche Schräglagen. Der Beginn des WM-Trainings wurde wieder auf den Nachmittag verschoben, um den Jugendlichen aus der Region einen Trainingsbesuch zu ermöglichen. Jugendabteilungen interessierter Vereine können das Training live kostenlos gegen vorherige Anmeldung miterleben. Beginn ist am Freitag, 22. März, um 14 Uhr. Mittlerweile stehen auch schon die Austragungsorte der Eisspeedway-Weltmeisterschaft 2024 fest. Die Saison beginnt am 27. Januar mit dem einzigen Qualifikationslauf im schwedischen Örnsköldsvik. Deutschland hat für diese Qualifikation insgesamt drei Startplätze erhalten und mit Markus Jell, Hans „Eishans“ Weber und Max Niedermaier ist die DMV Landesgruppe Südbayern wieder vertreten. Lokalmatador Luca Bauer ist aufgrund seines vierten Platzes bei der letztjährigen WM bereits für die Finalserie gesetzt, genauso wie die beiden Österreicher Franz „Franky“ Zorn (Vize-Weltmeister) und Harald Simon (Drittplatzierter) sowie die Schweden Martin Haarahiltunen (Weltmeister) und Niclas Svensson. Allerdings haben sich die beiden Letztgenannten zu Beginn der Saison bei einem Trainingsrennen schwerer verletzt und es ist noch unklar, ob sie in Inzell wieder an das Startband gehen können.
Zweiter Teil der
Finalserie in Holland
Bevor dann die WM-Finalserie im kommenden Jahr in Inzell beginnt, findet am 24. und 25. Februar noch das zweitägige EM-Finale in Sanok in Polen statt. Auch hier hat Deutschland drei Startplätze erhalten und geht mit Benedikt Monn, Franz Mayerbüchler und Marc Geyer an den Start. Die WM-Finalserie beginnt am 23. und 24. März in der Max-Aicher-Arena in Inzell und das große WM–Finale findet dann am 6. und 7. April in Heerenveen in den Niederlanden statt.
„Bei unserer letzten Veranstaltung haben wir bereits einige Dinge verändert und diesbezüglich fast nur positives Feedback bekommen. Das hat uns natürlich extrem gefreut und gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir wollen den Eisspeedwaysport wieder attraktiver und bekannter machen und versuchen, die jüngere Generation, insbesondere durch das kostenlose Training, in die Arena zu locken. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre sind wir wieder recht zuversichtlich, dass auch im nächsten Jahr die Max-Aicher-Arena fast bis auf den letzten Platz besetzt sein wird“, freut sich der Vorstandsvorsitzende der DMV-Landesgruppe Südbayern, Kai Schmiedeknecht, auf das Rennen.