Prien – Die erste Priener Handball-Herrenmannschaft verlor im Topspiel gegen Bruckmühl zu Hause mit 31:32 Toren. Die Vorzeichen standen für die Herren von Coach Igor Lukac eigentlich nicht schlecht. Mit einem vollen Kader konnte man ins Spiel gegen den SV Bruckmühl starten.
Zunächst konnten sich die Gäste leicht absetzen, nach gut fünf Minuten stand es 2:4. Jetzt kam der TuS immer besser ins Spiel und konnte die Partie in innerhalb von zwei Minuten drehen (5:4). Auch im Anschluss agierte der TuS meist griffig in der Abwehr, schenkte aber im Angriff viel zu viele freie Bälle her und brachte so den Bruckmühler Torhüter ins Spiel. So gelang es Prien zwar, die Führung zu verteidigen und zwischenzeitlich auch zu vergrößern (10:7), doch gerade Mitte der ersten Hälfte verpasste es der TuS sich weiter abzusetzen. Bruckmühl blieb im Spiel und die beiden Mannschaften wechselten bei einem Spielstand von 18:17 die Seiten.
In der zweiten Hälfte schien es dem TuS zunächst zu gelingen, sich etwas abzusetzen (24:21), doch dann fruchtete eine taktische Maßnahme des Bruckmühler Coaches. Der TuS agierte einfallslos und man erzielte in den letzten 20 Spielminuten lediglich sieben Tore. Auch in der Abwehr offenbarten sich nun Lücken, denn gegen die Bruckmühler Rückraumschützen viel dem TuS recht wenig ein, und so drehte Bruckmühl nach 53 Spielminuten das Spiel (27:28). Diese Führung gaben die Gäste nicht mehr aus der Hand und so steht für den TuS die erste Heimniederlage der Saison zu Buche. Nun gilt es für Prien, sich voll auf das Heimspiel am Samstag gegen den TuS Raubling zu konzentrieren.
Für Prien spielten: Stefan Bauer und Paul Steines im Tor, Noah Berthaux (1), Darius Fritz (4), Florian Gallinger (4), Maximilian Bratke, Markus Gallinger (9/6), Daniel Fritz (4), Nils Helbig (1), Tobias Stadtelmeyer (2), Stefan Ziegmann (1), Yannick Braconnier (1), Lukas Huber (3) und Philipp Bidot (1).
Auch die Priener Damen konnten im Topspiel in Sauerlach keinen Sieg einfahren und mussten sich mit einem 27:27-Remis begnügen. Beste Werferinnen waren Anna Eglseer (10/2) und Gabri Schüürmann (7). re