Jetzt gilt’s für den TSV Buchbach: Heute, Samstag, um 14 Uhr steht gegen den FC Eintracht Bamberg nicht nur das Kellerduell der Fußball-Regionalliga Bayern auf dem Programm, sondern auch das erste von 14 Endspielen um den Klassenerhalt.
„Leidenschaft, Einsatz, Mentalität, um das geht es. Da verrate ich nichts Neues“, sagt Buchbachs Trainer Aleksandro Petrovic. Selbst bei einem Sieg können die Rot-Weißen die rote Laterne nicht abgeben, aber sie könnten ein Zeichen setzen und der Liga zeigen, dass sich der Kultverein noch längst nicht geschlagen gibt.
Mit nur zehn Punkten aus 20 Spielen hinken die Buchbacher der Konkurrenz hinterher, Aufsteiger Bamberg hat aus 21 Begegnungen immerhin 19 Punkte geholt. Drei davon beim 2:1 im August gegen die Oberbayern, wobei der Siegtreffer der Domreiter durch Marco Schmitt stark abseitsverdächtig war. „Da wurden wir klar benachteiligt“, hat Petrovic in Erinnerung. Den Gegner stuft der Buchbacher Coach als „robuste Mannschaft“ ein, die „bei Standards sehr gefährlich ist. Das mussten wir am eigenen Leib ja bitter erfahren.“
Erfolgreichster Torschütze der Bamberger ist Mittelfeldmann Philipp Hack mit fünf Treffern. Buchbachs Tobias Sztaf bringt es als bester Torschütze seines Teams auf sechs Treffer. Grundsätzlich hat Petrovic zum Start in die Frühjahrsrunde fast alle Mann zur Verfügung. Lediglich Léon Schmit, dem eine Metallplatte operativ entfernt werden muss, und Daniel Ziegler (Kreuzbandriss) fehlen noch.MB