Toto-Pokal-Duelle für Bruckmühl und Löwen

von Redaktion

SVB erwartet Kastl – Wasserburg auswärts

Bruckmühl/Wasserburg – Für die Fußball-Landesligisten SV Bruckmühl und TSV Wasserburg steht das erste Pflichtspiel des Jahres 2024 auf dem Plan – allerdings nicht in der Liga, sondern im Pokal. In der zweiten Qualifikationsrunde für den Toto-Pokal der kommenden Saison stehen beiden Teams liga-interne Duelle bevor: Bruckmühl erwartet am Samstag um 13.30 Uhr den TSV Kastl, Wasserburg gastiert zur gleichen Zeit beim FC Sportfreunde Schwaig.

Bruckmühl mit einem Top-Trainingslager

Bereits seit Mitte Januar bereitet sich der SV Bruckmühl auf die Rückrunde vor. Auf Besuche in der Soccerarena folgten schweißtreibende Läufe und Einheiten in Bruckmühl beziehungsweise auf dem Kunstrasen in Miesbach. Natürlich durfte auch die alljährliche Auftaktveranstaltung beim Bowlen nicht fehlen. In den Testspielen gab es zunächst einen deutlichen Sieg über den SVN München sowie ein Remis gegen den SV Bad Heilbrunn (beide Bezirksliga). Die letzten beiden Tests gingen jeweils deutlich verloren: Gegen den Drittligist aus Porec gab es im Trainingslager im kroatischen Novigrad – wo der SVB mit 46 Mann unter hervorragenden Bedingungen trainieren konnte – ein 1:6 und unter der Woche eine 1:5-Niederlage gegen Bezirksligist 1. FC Penzberg. Pokalgegner Kastl konnte bislang alle Vorbereitungsspiele für sich entscheiden. Das Team von Trainer Slaven Jokic siegte gegen Teisendorf, Siegsdorf, Neufrauenhofen und Dorfen, erzielte dabei 16 Tore bei nur einem Gegentreffer.

Pokal-Duell wirft
seine Schatten voraus

Das Pokal-Duell Wasserburg gegen Schwaig wirft auch seine Schatten auf den Landesliga-Spielbetrieb voraus, denn diese beiden Mannschaften liegen auf Platz zwei und drei. Dadurch stehen sie nicht nur an diesem Samstag, sondern auch im weiteren Saisonverlauf in einer Konkurrenzsituation. Beide Teams können gleich ein Zeichen setzen, wobei es für die Innstädter in aller erster Linie darum geht, ihre Bilanz gegen Schwaig aufzubessern und ein Trauma zu besiegen. Zu Hause kassierte Wasserburg zweimal sechs Gegentreffer gegen die Ballermänner um Tormaschine Raffael Ascher, in Schwaig waren es beim letzten Mal „nur“ drei Einschläge. Diese waren nach einer 2:0-Führung allerdings gepaart mit einem der kolossalsten Systemabstürze der jüngeren Vereinsgeschichte. Trotz dieser miserablen Bilanz strahlt Trainer Florian Heller, der nur einmal gegen Schwaig dabei war, Zuversicht aus: „Wir freuen uns, dass die Pflichtspielphase losgeht. Die Vorbereitung war sehr intensiv. Die Jungs sind hoch motiviert. Der ganze Verein freut sich auf dieses Wochenende und demzufolge wollen wir mit Spaß, Freude und der nötigen Leidenschaft an diese Aufgabe herangehen.“kst/jah

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