Brannenburg – Die Priener Bezirksliga-Handballer haben nach einer misslungenen Anfangsphase einen 40:34-Sieg gegen den TSV Brannenburg eingefahren. Mit vollem Kader reiste der TuS nach Brannenburg und das war zunächst einmal die gute Nachricht.
Denn in den vergangenen zwei Wochen ließ die Trainingsbeteiligung aufgrund von Verletzungen und Krankheiten zu wünschen übrig. Coach Igor Lukac war davon nicht begeistert: „Natürlich kann niemand etwas dafür, wenn er krank oder angeschlagen ist. In der entscheidenden Phase der Saison ist das aber natürlich bitter, denn das wirkt sich ja direkt auf die Trainingsgestaltung aus.“
Vor der Begegnung meldeten sich Daniel Fritz, Markus Gallinger und Rene Wagenstaller in den TuS-Kader zurück.
Um in der Tabelle weiter den Anschluss an die oberen beiden Plätze zu halten, war ein Sieg von enormer Bedeutung. Diesen Druck schienen die Chiemseer in der ersten Phase der Partie zu spüren. Nach einem schleppenden Beginn und einem 13:19-Rückstand nach gut 23 Minuten, fand Prien nach einem Team-Timeout zu alter Stärke zurück und ging mit einem 17:20 in die Halbzeit.
In der zweiten Hälfte dominierte Prien mit einer kompakten Abwehr und effektivem Angriff, drehte das Spiel und siegte schließlich mit 40:34. Darius Fritz glänzte mit acht Toren und die Schiedsrichterinnen Gürsel und Wollin überzeugten mit klarer Spielleitung.
In der Tabelle bleibt nach wie vor alles offen: Prien ist Vierter und muss noch gegen die Spitzenmannschaften antreten. Doch zunächst einmal steht das Spiel gegen den Tabellenletzten SVN München an.
TuS Prien: Stefan Bauer, Paul Steines (Tor), Noah Berthaux (3), Esat Gashi, Darius Fritz (8), Florian Gallinger (1), Julian Lindner (5/2), Markus Gallinger (10/3), Daniel Fritz (3), Nils Helbig, Maximilian Bratke, Yannick Braconnier (2), Lukas Huber (5) und Rene Wagenstaller (3). re