Inzell/Bad Aibling – Für den DEC Inzell steht am heutigen Freitag um 19.45 Uhr in Bad Aibling das erste Play-off-Halbfinale der Eishockey-Bezirksliga gegen den EHC Straubing auf dem Programm. Eigentlich hätte Inzell nach den zwei klaren Siegen im Viertelfinale gegen Königsbrunn zunächst Heimrecht, kann dieses allerdings nicht nutzen, da zur gleichen Zeit die Eisschnelllauf-WM in der Max-Aicher-Arena stattfindet. Der EHC Straubing ist Gruppenerster im Norden geworden, hatte aber so seine Schwierigkeiten, den EV Aich nach drei spannenden Begegnungen auszuschalten. „Wir müssen damit leben, dass wir nicht zu Hause spielen können. Das Stadion in Aibling taugt uns, die haben gutes Eis“, weiß DEC-Trainer Thomas Schwabl. „Was uns erwartet, wissen wir nicht, es wird sicher eine spannende Angelegenheit“, so Straubings Trainer Martin Vogt. „Wir wollen, wenn es möglich ist, aufsteigen. Druck machen wir uns aber keinen“, so Vogt weiter. „Das kauf ich ihm so nicht ab“, kontert Schwabl, „die haben eine richtig gute Mannschaft. Vor allem auf die ersten beiden Reihen müssen wir aufpassen.“ Schwabl weiß, dass der EHC immer relativ schnell von hinten herausspielt. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen, heute, Freitag, fehlt nur Julian Meyer, beruflich. Er wird aber am Sonntag um 20 Uhr zum Rückspiel in Regensburg dabei sein. „Wir müssen schnell in unser Spiel reinkommen und jeder von uns noch ein paar Prozente drauflegen, dann bin ich guter Dinge“, so Schwabl. Sollte ein drittes Spiel notwendig werden, wird dieses am Freitag darauf um 19.30 Uhr in Berchtesgaden ausgetragen. SHu.