Mit einem kleinen Polster

von Redaktion

Wasserburg gastiert im Achtelfinal-Rückspiel in Bielefeld

Wasserburg – Die Wasserburger Basketball-Damen reisen morgen, Sonntag, mit einem kleinen Polster nach Bielefeld. Im Hinspiel konnten sie sich einen 86:81-Sieg sichern und haben sich damit einen Fünf-Punkte-Vorsprung für das Rückspiel im Play-off-Achtelfinale der 2. Bundesliga gesichert. Spielbeginn in Ostwestfalen ist um 15 Uhr.

Im Hinspiel am Ostermontag hatten die Wasserburgerinnen aber dennoch ein paar Schwierigkeiten gegen den Hauptrunden-Achten aus dem Norden. So hatte der TSVE Bielefeld zu oft zweite und dritte Wurfchancen und stand auch zu häufig jenseits der Dreierlinie frei. Das wollen die Damen vom Inn im zweiten Spiel besser machen.

Das Fünf-Punkte-Polster bedeutet für die Wasserburgerinnen zunächst einmal, dass sie bei einem Sieg sowieso sicher weiter sind. Aber auch bei einer Niederlage von bis zu vier Punkten ziehen sie in die zweite Runde der Play-offs ein, wo sie auf Herne oder die bereits aus der Hauptrunde bekannten Rhein-Main-Baskets treffen würden.

Bei einem Stand von minus fünf aus Sicht der Innstädterinnen gäbe es am Sonntagnachmittag in Bielefeld eine Verlängerung. Erst bei einer Niederlage von sechs Punkten oder mehr würden die Wasserburgerinnen ausscheiden.

Dass so ein kleines Polster von fünf Punkten nicht viel ist, das ist dem Team von Head-Coach Luis Prantl bewusst. Lagen die Wasserburger Damen auch im Hinspiel zwischenzeitlich sogar mit zehn Punkten in Führung, so mussten sie im Laufe der Partie die Führung auch mal an Bielefeld abgeben und es gestaltete sich ein spannendes Spiel bis zum Schluss.

Auf die leichte Schulter dürfen die Wasserburgerinnen das Spiel also nicht nehmen. Vor allem Knopp, Ellermann, Willms, Voß, Enochs und Falkowski gilt es, im Rückspiel unter Kontrolle zu bekommen. Alle sechs punkteten im Hinspiel zweistellig und sorgten zusammen für 75 der 81 Bielefelder Punkte. Keine leichte Aufgabe für die Wasserburgerinnen, da sie sich nicht nur auf zwei oder drei Spielerinnen konzentrieren können, sondern auf alle ein Auge haben müssen. Die Wasserburger Damen haben in der Trainingswoche noch an der ein oder anderen Sache gearbeitet und wollen so bestens vorbereitet ins zweite Spiel gehen, um nach Abpfiff in die nächste Runde einzuziehen.ms

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