WM-Finale: Noch alles drin für Niedermaier

von Redaktion

Entscheidung fällt in den Niederlanden

Heerenveen – Von Gold bis „Blech“ ist alles möglich: Max Niedermaier (Edling) geht mit einer guten Ausgangsposition in den zweiten Teil der Eisspeedway-WM, doch es wird ein harter Kampf um die Medaillenplätze werden. Denn nach dem Grand Prix 1 und 2 in Inzell führt Titelverteidiger Martin Haarahiltunen (Schweden/36 Punkte) vor Aki-Ali Riihimäki (Finnland/34), Niedermaier (34) und Heikki Huusko (Finnland/32). Am heutigen Samstag (ab 19 Uhr) und morgen, Sonntag (14 Uhr), fällt nun in Heerenveen (Niederlande) im Grand Prix 3 und 4 die Entscheidung über den WM- Titel und die weiteren Platzierungen.

„Bei meinem Sturz in Inzell ist ja nichts gebrochen, da habe ich Glück gehabt. Für Heerenveen müsste es gut funktionieren“, zeigt sich Niedermaier zuversichtlich. Klar ist: Wer es in die Medaillenränge schaffen will, muss wohl an beiden Tagen auch in den Niederlanden den Einzug ins Finale schaffen. Hier wird die Reihenfolge der ersten vier der Tageswertung ermittelt – und es gibt deutlich mehr Punkte (20 – 18 – 16 – 14) als beispielsweise für den fünften Platz (12 Punkte) und die Ränge dahinter. Wer da herausfällt, fällt also in der Gesamtwertung deutlich zurück.

Ein möglicher „Spielverderber“ im Kampf um den Einzug ins Tagesfinale könnte Franz Zorn (Saalfelden) werden: In Inzell tat er sich in seinen ersten acht Läufen sichtlich schwer, mit dem Tempo mitzuhalten, ehe er in seinen letzten zwei Rennen groß auftrumpfte und offensichtlich eine bessere Abstimmung seiner Maschine gefunden hatte. So tankte er Selbstvertrauen und zugleich Vertrauen in seine Maschine. Auch wenn für den Europameister der WM-Titel – Zorn hat derzeit 21 Punkte – weit entfernt ist: In die Tagesfinals möchte er in den Niederlanden schon kommen. Das könnte auch Markus Jell (Altfraunhofen) oder den in Inzell starken Schweden Stefan Svensson und Jimmy Hörnell Lidfalk gelingen, möglicherweise auch dem Finnen Max Koivula.

Fehlen wird nach seinem schweren Rennsturz von Inzell Hans Weber (Schliersee/MSC Teisendorf). Auch bei Luca Bauer (Reit im Winkl) sind nach seinem Trainingssturz die Einsatzchancen gering. who

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