Fridolfing/Tacherting/Bad Reichenhall – Zuerst Anger, dann Tacherting und jetzt Fridolfing. Die Fußball-Kreisliga 2 hat mal wieder einen neuen Spitzenreiter. Das Aufstiegsrennen ist spannend wie nie: Die Plätze eins bis sieben trennen gerade mal drei Zähler. Doch auch der Abstiegskampf hat es in sich. Für alle Vereine gilt daher auch an diesem Wochenende: Verlieren verboten.
Den Auftakt des 21. Durchgangs macht am heutigen Freitag um 20 Uhr ein Duell der Gegensätze mit dem SV Linde Tacherting (5. Platz/34 Punkte) gegen die abstiegsbedrohte SG Inzell/Weißbach (13./18). Die SG reist definitiv mit schweren Beinen an, hatte sie doch unter der Woche noch das Nachholmatch gegen den TSV Reischach (0:0) in den Knochen.
Von der Tabellenspitze grüßt der TSV Fridolfing (1./36) nach dem 2:0-Erfolg in Schönau und bekommt es heute ab 20 Uhr mit dem SV Mehring (6./33) zu tun. Die Zuschauer dürfen ein spannendes Top-Match erwarten, trifft doch die zweitbeste Heimmannschaft auf eines der auswärtsstärksten Teams.
Den Samstag eröffnet der BSC Surheim (10./23) gegen die SG Schönau (12./20) ab 14 Uhr. Nachdem die Königsseer das Heimspiel mit 2:1 zu ihren Gunsten entschieden, sollten sie auch diesmal punkten, um nicht noch tiefer in den Abstiegsstrudel zu geraten.
Stärkstes Heimteam gegen schwächste Auswärtsmannschaft heißt es am Samstag um 14 Uhr im Duell zwischen dem TSV Bad Reichenhall (4./34) und dem TSV Buchbach II (11./22). Schlusslicht SV Kay (14./13) verlor das wichtige Sechs-Punkte-Match gegen Inzell/Weißbach und ist nun neun Punkte vom rettenden Ufer entfernt. Dieser Abstand soll gegen den SC Anger (7./33) am Samstag um 16 Uhr verringert werden.
Den Sonntag läutet der FC Hammerau (9./25) um 14 Uhr gegen die SG Tüßling/Teising (2./36) ein. „Ein ganz dickes Brett, das wir da zu bohren haben“, meint Oliver Bickelmann, Pressesprecher des „Club“, nachdem die SG den SV Tacherting mit 3:0 schlug. Der TSV Reischach (8./27) rundet den Spieltag mit dem Heimauftritt um 15 Uhr gegen den TuS Engelsberg (3./35) ab. Im ersten Vergleich des Altöttinger Landkreisduells gab es keinen Sieger. luz/aic