Die Sieger standen erst nach 154 Spielen fest

von Redaktion

Nach fünf Jahren Pause: TTF Rosenheim lassen Stadtmeisterschaften wieder aufleben

Rosenheim – Fünf Jahre war Funkstille, was Tischtennis-Stadtmeisterschaften in Rosenheim betraf. Nun haben die Tischtennisfreunde (TTF) Rosenheim diesen Wettbewerb wieder aufleben lassen. „Wir sind froh, dass es diesen Wettbewerb wieder gibt“, ließ einer der Teilnehmer verlauten. TTF-Vorstand Robert Leissner war dementsprechend positiv gestimmt, was diese Titelkämpfe betraf. Insgesamt wurden 154 Spiele und 574 Sätze absolviert. Das Geschehen hat dabei aber der SB-DJK Rosenheim dominiert.

Bei den Herren setzte sich Johannes Wirsing durch. Der SBR-Spieler gewann in der Vorrunde alle Spiele und gab dabei nur drei Sätze ab. Abgesehen von der Zwischenrunde, in der er einen kleinen Durchhänger hatte und diese nur auf Rang zwei abschloss, spielte er gegen Rudi Hauptvogel (SC Aising-Pang) im Halbfinale groß auf und gewann den dritten Durchgang mit 11:1. Wirsings Gegner sollte Vitaly Rythkov (SC Aising-Pang) sein, der im zweiten Halbfinale gegen Robert Leissner (TTF Rosenheim) – er gewann das Spiel um Platz drei gegen Hauptvogel mit 3:2 Sätzen – in drei Sätzen die Oberhand behielt. Wenngleich die Duelle im Endspiel zwischen Wirsing und seinem Kontrahenten etwas knapper ausfielen, so endete diese Begegnung am Ende doch in drei Sätzen. Die Konkurrenz der männlichen Jugend wurde deutlich vom SBR dominiert, gingen doch alle Podestplätze an diesen. Den Sieg holte sich Nejat Wahedi, der im Halbfinale gegen seinen Vereinskollegen Moritz Aulinger allerdings viel Glück benötigte, hatte er doch erst im Entscheidungssatz die Nase knapp mit 11:9 vorne. Dafür spielte er im Endspiel stark auf und gewann dieses gegen Georgi Illiev mit 3:1 Sätzen. Im Spiel um Platz drei setzte sich Moritz Aulinger gegen Ben Maier nach fünf Sätzen durch. Corinna Kifinger (TTF Rosenheim) drang bei den Damen in die Phalanx des SBR ein. Als Favoritin ins Rennen gegangen, gewann sie alle Spiele, darunter auch gegen Margit Weingartner (SV-DJK Kolbermoor). Katharina Gumpp kam als Dritte ebenfalls noch auf das Podest. Deren Schwester Johanna durfte sich über den ersten Platz in der weiblichen Jugend freuen. Die SBR-Spielerin gab nicht einmal einen Satz ab und schlug unter anderem auch ihre Vereinskollegin Saanvi Madishetty, die Rang zwei noch vor Catharina Groß belegte. eg

Artikel 1 von 11