Am Ende fehlte die Kraft

von Redaktion

Wasserburgs Basketball-Damen verlieren Zweitliga-Finale

Rotenburg – Die Basketball-Damen des TSV Wasserburg haben das Endspiel in der 2. Bundesliga verloren. Bei den BG 89 Avides Hurricanes mussten sich die Innstädterinnen mit 55:69 geschlagen geben.

Beide Mannschaften brauchten etwas, um ihren Rhythmus zu finden, und so stand es nach sechs gespielten Minuten 9:7 für die Damen vom Inn. Diese drehten dann auf und sorgten innerhalb der verbleibenden vier Minuten des ersten Viertels für eine 19:9-Führung. Doch zu Beginn des zweiten Viertels klappte dann kaum mehr etwas bei den Wasserburgerinnen. Zudem schlichen sich immer wieder kleine Unkonzentriertheiten ein, wodurch Rotenburg in der 15. Minute wieder auf 21:23 herankommen konnte. Und nur eine Minute später waren es dann die Gastgeberinnen, die in Führung gingen. Bis zum Viertelende fanden die Damen vom Inn keine Lösung und gingen so mit einem 26:32-Rückstand in die Kabine.

Das Team von Head-Coach Luis Prantl hatte sich für die zweite Halbzeit einiges vorgenommen. Doch auch in den Anfangsminuten des dritten Viertels lief es nicht so, wie sich die Innstädterinnen dies vorgenommen hatten und sie mussten Rotenburg Stück für Stück davonziehen lassen. Zwischenzeitlich trennten 17 Punkte die beiden Teams voneinander, zum Ende des dritten Viertels stand es 42:54 aus Sicht der Wasserburgerinnen.

Doch zehn Minuten blieben den Damen vom Inn noch. Mitte des Schlussabschnitts hieß es 52:63. Doch dann fehlte den Wasserburger Damen am Ende die Kraft, um es noch einmal so richtig spannend zu machen. Letztendlich mussten sie sich Rotenburg mit 55:69 geschlagen geben.

Doch auch die Innstädterinnen können stolz sein. Zu Beginn der Saison hatte kaum jemand mit so einem Erfolg gerechnet. Zwischendurch musste das Team immer wieder verletzungsbedingt auf die ein oder andere Spielerin verzichten und sicherte sich dennoch die Meisterschaft der 2. Bundesliga Süd. Mit dem Einzug in das Finale ein paar Wochen nach diesem Erfolg sicherten sie sich auf sportlicher Ebene das Aufstiegsrecht in die 1. Bundesliga. Und am Samstagnachmittag gab es dann zusätzlich noch die Silbermedaille. Damit geht es nun in die wohlverdiente Sommerpause – zumindest für die Spielerinnen.

Es spielten: Mona Bellin, Judith Denner, Kathi Falter, Maria Perner (7 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists, 3 Steals), Sophie Perner (14 Punkte, 9 Rebounds, 2 Assists, 2 Steals), Tess Santos (14 Punkte, 4 Rebounds), Manuela Scholzgart (2 Punkte, 2 Rebounds), Danie Shafer (2 Rebounds, 3 Steals), Kayla Simmons (18 Punkte, 15 Rebounds) und Ira Weymar.

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