Burghausen – Letzter Aufgalopp der Regionalliga-Saison 2023/24: Der SV Wacker Burghausen beschließt am Samstag um 14 Uhr eine Spielzeit mit Höhen und Tiefen vor heimischer Kulisse gegen den FC Augsburg II und möchte mit dem 14. Saisonsieg Platz neun in der Tabelle absichern.
„Augsburg hat von den letzten 14 Begegnungen nur ein einziges Spiel verloren. Das sagt alles über die Qualität der Mannschaft aus. Im Hinspiel hatten wir beim 1:3 ehrlicherweise gar keine Chance“, sagt Burghausens Trainer Robert Berg und ergänzt: „Ich glaube aber, dass wir uns seitdem als Team extrem gut weiterentwickelt und gefestigt haben. Wir sind quasi mit dem Rücken zur Wand gestanden, hatten aber trotzdem immer einen super Teamgeist und haben extrem hart gearbeitet.“
Nach der sehr durchwachsenen Vorrunde mit dem Trainerwechsel von Hannes Sigurdsson zu Berg hat die Arbeit mit 28 Punkten in der Rückrunde Früchte getragen, das Abstiegsgespenst konnte am 31. Spieltag mit dem 2:1 in Schalding endgültig verscheucht werden. Berg: „Mittlerweile steht eine kompakte Einheit auf dem Platz, die immer Vollgas gibt und in jedem Match alles auf dem Platz lässt. Das honorieren auch unsere Fans, selbst wenn es mal nicht so läuft. So haben wir gemeinsam in der Rückrunde viele wichtige Punkte geholt. Wir werden gegen Augsburg alles versuchen, damit das Punktekonto nochmals aufgefüllt wird und dass wir mit einem guten Gefühl in die Pause gehen können.“
Personell können Berg und sein Trainer-Team nicht auf Moritz Sommerauer zurückgreifen, auch ein Einsatz von Denis Ade kommt vermutlich noch zu früh, Alexander Bazdrigiannis fällt krankheitsbedingt aus. Thomas Winklbauer, der in Memmingen erkrankt fehlte, dürfte wieder an Bord sein, wird aber wohl von der Bank kommen. Der Angreifer, der sich künftig höherklassig versuchen will, wird vor der Partie ebenso wie Viktor Miftaraj, der ja auch Profipläne hat, verabschiedet. Ebenfalls verabschiedet werden Bazdrigiannis, Winter-Zugang Andrej Pavlovic, Edin Hyseni, Kenneth Sigl, Dennis Schmutz, Enim Salispahic, Brajan Begotaraj und Ersatzkeeper Justin Hille.mb