Eishockey

Großer Umbruch beim DEC Inzell

von Redaktion

Einen großen Umbruch gibt es beim Eishockey-Bezirksligisten DEC Inzell, nachdem in der vergangenen Saison der Aufstieg in die Landesliga knapp verpasst wurde. Das betrifft sowohl den Kader als auch das Personal im Hintergrund.

Nach dem Rücktritt von Trainer Thomas Schwabl wird Pino Dufter das Zepter übernehmen. Dufter wird damit bereits zum vierten Mal die Senioren trainieren. Zuletzt war der Vorsitzende des DEC im Nachwuchsbereich als Trainer tätig.

Einen größeren Aderlass gibt es im Bereich der Spieler: Kapitän Sebastian Schwabl hat den Verein in Richtung Trostberg Chiefs in die Landesliga verlassen. Die Karriere beendet haben Torhüter Sebastian Fröhlich sowie Julian Meyer und Martin Zahora aus beruflichen Gründen. Nicht mehr zur Verfügung stehen außerdem Luggi Märkl und Thomas Kilian, die ihre Schlittschuhe an den Nagel gehängt haben. David Hornak hatte den Verein bereits während der laufenden Saison verlassen, Marcel Nedved geht zurück nach Österreich und auch Manuel Rosenlechner verlässt die Inzeller.

Als Neuzugang vermeldet Abteilungsleiter Christian Surauer den 28-jährigen Tschechen Martin Davidek. Er spielte zuletzt in der 2. belgischen Liga für Charleroi und machte in 19 Spielen 72 Scorerpunkte. Außerdem ist es dem DEC gelungen, ehemalige junge Spieler aus der eigenen Jugend von umliegenden Vereinen zurückzuholen. Sie sollen in die erste Mannschaft eingebaut werden. Unter anderem kommen Marco Mühlberger und Maximilian Maier von der U20 aus Miesbach, Luca Surauer von der U20 aus Bad Aibling, Moritz Brenzinger von der U17 der Kurstädter und Luis Steinberger sowie Noah Antos aus der U17 von Rosenheimer. Auf der Position des Torhüters kommen Bernhard Feiersinger von Miesbach 1b und Stefan Weibhauseraus der eigenen Jugend.

„Wir sind in der glücklichen Lage, sieben zurückgekehrte Jugendspieler in die erste Mannschaft zu integrieren. Aufgabe ist es, mit der Unterstützung der erfahrenen Spieler und Trainer Pino Dufter, die jungen Wilden an das Tempo und Körperspiel im Seniorenbereich heranzuführen“, so Surauer. Der Altersdurchschnitt wird sich in der Mannschaft von 32 auf 25 Jahre verringern. „Auch künftig wollen wir auf unsere eigene Jugend bauen, junge Spieler im Seniorenbereich etablieren und langfristig die erste Mannschaft stärken“, so der Spartenleiter.shu

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