Spa-Francorchamps – Das BMW Motorrad World Endurance Team hat auf der Ardennen-Achterbahn in Spa-Francorchamps (Belgien) eine Achterbahnfahrt der Gefühle erlebt. Die Mannschaft mit dem Trostberger Markus Reiterberger, Sylvain Guintoli (Frankreich) und Ilya Mikhalchik (Ukraine) kämpfte mit der BMW M 1000 RR aussichtsreich um das Podium – doch nach vier Rennstunden musste das Team bei den acht Stunden Spa Motos vorzeitig aufgeben.
Das Rennen in Belgien markierte die zweite Runde der FIM Endurance World Championship 2024 (FIM EWC). Beim Saisonauftakt in Le Mans (Frankreich) im April hatte das BMW Motorrad World Endurance Team den zweiten Platz auf dem Podium belegt. „Der Start ins Rennen war wirklich gut, ich konnte in den ersten Runden richtig pushen“, resümiert Reiterberger, der vom vierten Startplatz gleich in den ersten Kurven an die Spitze stürmte. In den folgenden Stunden fuhren der 30-jährige Trostberger, Guintoli und Mikhalchik mit der Startnummer 37 konstant in der Führungsgruppe. Doch in der vierten Rennstunde erfolgte der Rückschlag.
Guintoli verlor auf Rang drei liegend die Kontrolle über das Bike und kam zu Sturz. Der Franzose konnte zur Box zurückfahren, und das Team gab alles, um die Nummer 37 im Rennen zu halten. „Das war sehr schade“, findet Reiterberger denn „ich denke, das Podium wäre auf alle Fälle drin gewesen. Aber es ist, wie es ist. Wir gewinnen und verlieren zusammen als Team. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen und wo die positiven Aspekte liegen“, fügt er an.
Tatsächlich konnte Guintoli wieder auf die Strecke gehen, da jedoch Öl austrat, kam er noch zweimal zur Box. Schließlich entschied das Team, das Motorrad aus Sicherheitsgründen abzustellen. Die dritte Runde der FIM EWC 2024, das Acht-Stunden-Rennen im japanischen Suzuka, wird am 21. Juli ausgetragen. re