Inzell – Viel Lob seitens der Teilnehmer und eine gute Resonanz hat es für den 2. Inzeller Falkensteinlauf gegeben. „Es war wirklich wieder eine tolle Laufveranstaltung mit vielen Sportlern und spannenden Rennen. Auch das Wetter hielt bis zum Ende und alle hatten großen Spaß an der Sache“, fasste Organisator Norbert Lüftenegger die Abläufe zusammen. Die Begeisterung war groß bei Sportlern, Zuschauern und auch beim SC Inzell, der diesmal als Ausrichter mit im Boot war. Die Veranstaltung lief zudem reibungslos ab, und viele Teilnehmer hoben die familiäre Atmosphäre als besonders positiv hervor.
Von den Schülerläufen bis zum Halbmarathon gab es für alle Alters- und auch Leistungsklassen ein breites Angebot. Während die Kinder auf der circa 400 Meter langen Runde rund um den Fußballplatz mit kleinen Hindernissen Spaß hatten, ging es im Halbmarathon mächtig zur Sache. Den Sieg bei den 38 Männern holte sich Michael Diensthuber vom TSV Reischach vor dem letztjährigen Dritten Florian Prambs vom TSV Palling. Bei den 14 Frauen war Julia Gaßner von der LG Gendorf Wacker Burghausen das Maß der Dinge und setzte sich vor Julia Reichhofer sowie Karin Bordihn (Siegerin W60) durch.
Die 7,2 Kilometer rund um den Falkenstein (Halbmarathon drei Runden) ist sehr abwechslungsreich und immer in der Natur. Lange Zeit lieferten sich Florian Prambs und Michael Diensthuber ein Kopf-an-Kopf-Rennen, ehe Letzterer in der dritten Runde mächtig Druck machte und den Sieg nach Hause lief. Beachtlich war hier auch die Leistung von M40-Altersklassen-Sieger Peter Müller vom TSV Greding, der Gesamtdritter wurde. Bester Inzeller Starter war Sebastian Höck, der in der Endabrechnung Rang 13 belegte.
Einen Start-Ziel-Sieg im Halbmarathon lief Julia Gaßner heraus und siegte mit fast neun Minuten Vorsprung. Die Inzellerin Julia Eicher lief auf den siebten Platz unter 14 Starterinnen und hielt dabei die Farben des SC Inzell hoch.
Während die Halbmarathon-Einzelläufer auf der attraktiven Strecke rund um den Falkenstein drei Runden zu absolvieren hatten, ging es für die Teilnehmer des Hobbylaufs einmal um den Falkenstein. Klar schnellste Athletin insgesamt bei den Damen war dabei Biathletin Sophie Patz aus Inzell, die für den SC Hammer an den Start geht, in einer Zeit von 30:14 Minuten. Bei der weiblichen Jugend konnte sich der Eisschnelllauf-Nachwuchs des DEC Inzell stark in Szene setzen. Dabei belegten die beiden Schwestern Emma und Lilly Engelhardt die ersten beiden Plätze. Luna Powik folgte auf Rang drei und Emilia Hopf und Anna Zauner liefen auf Platz fünf und sechs.
Bei den Männern über 7,2 Kilometer war Korbinian Maier von den Ruperti Runners in 26:32 Minuten der Schnellste vor Alexander Liska (Lauftreff Nußdorf) und Moritz Hütte (TempoCrew). Beim männlichen Nachwuchs gab es einen Inzeller Sieg durch Maxi Patz, der sich in 28:50 vor dem Weißbacher Michael Scheitzeneder (30:03) durchsetzte. Rang drei ging an Vincent Huber.
Bei den Staffeln, die sich aus jeweils drei Läufern zusammensetzten, siegte das Trio ohne Namen in der Besetzung Linus Maier, Raphael Heiland und Arved Kühnisch, die allesamt unter der 30-Minuten-Marke blieben.
Weitere Ergebnisse findet man unter www.falkensteinlauf.de.