„Da habe ich mir in die Hosen gemacht“

von Redaktion

In der neuen Folge von „Hart gecheckt – der OVB-Podcast zu den Starbulls Rosenheim“ ist NHL-Torwart Philipp Grubauer zu Gast und spricht über seine Laufbahn, Pferde und seine Pläne für nach der Karriere.

Rosenheim – Er ist Stanley-Cup-Sieger, Stammtorwart in der National Hockey League (NHL), Nationaltorhüter und in der 35. Folge Gast im OVB-Podcast „Hart gecheckt“: Philipp Grubauer. Der gebürtige Rosenheimer nahm sich bei seinem Besuch in der Heimat die Zeit und setzte sich vor das OVB-Mikrofon. Gerade erholt sich der 32-Jährige von einer langen Saison bei den Seattle Kraken und der Weltmeisterschaft, bei der er mit Deutschland knapp im Viertelfinale mit 1:3 gegen die Schweiz ausgeschieden war.

Im Podcast spricht Grubauer über seine Laufbahn, das Leben in Seattle, seine Vorliebe für Pferde und seine Pläne für die Zeit nach der Karriere. Das sagt er zum Beispiel über…

…seine ersten Oberliga-Einsätze: Das war in Kaufbeuren. Ich wusste gar nicht, dass ich überhaupt spiele. Ich bin mitgefahren, weil Robert Haase verletzt war. Trainer Franz Steer ist dann zehn Minuten vor Spielbeginn in die Kabine gekommen und hat gesagt, dass ich spiele. Da habe ich mir total in die Hosen gemacht. Sobald man dann auf dem Eis steht, ist es aber wieder Business.

…sein Besuch mit dem Stanley Cup in Rosenheim: Normalerweise bekommt man den Cup nur für einen Tag. Ich hatte aber das Glück, ihn zwei Tage zu haben. Es sind sehr viele Momente in Erinnerung geblieben. Als ich den Pokal ins Eisstadion bringen durfte, das hätte ich mir als Kind nie gedacht. Wir haben den Pokal auch die Hochries raufgetragen. Da dachte ich mir auch „Das kann doch nicht sein“.

…seine Vorliebe zur Natur: Für mich ist die Natur ein Ausgleich. Ich bin in der Natur aufgewachsen, war immer draußen auf dem Spielplatz. Für mich ist das das Leben. Seattle hat so viel zu bieten in der Natur, egal ob mit dem Hund oder auf den Pferden. Für mich ist das an jedem spielfreien Tag ein Ausgleich.

…eine Rückkehr zu den Starbulls: Schauen wir mal, wo die Reise noch hingeht. Es ist schon im Hinterkopf. Wenn es der Körper noch mitmacht und man auf dem Niveau noch performen kann, ist das immer ein Thema. Ich schaue schon, dass das noch klappt. Das wäre ein Zuckerl für die eigene Karriere.

…eine mögliche Trainerkarriere: Wir müssen schauen, wie es mit unserer Ranch dann läuft. Natürlich möchte ich noch etwas zurückgeben. Sei es in der DEL, in Rosenheim, in der Nationalmannschaft oder in Amerika. Vielleicht nach der Karriere kurz Abstand vom Sport gewinnen, aber Coaching und Ausbildung ist immer im Hinterkopf.

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