Spitzengruppe setzt sich früh im Rennen ab

von Redaktion

MaxSolar-Team hält in der Bundesliga mit

Gippingen – Zufrieden ist das MaxSolar-Cycling-Team aus der Schweiz ins Chiemgau zurückgekehrt. Im zweiten Rennen der deutschen Radbundesliga in Gippingen umrundete das Feld den zu fahrenden Rundkurs insgesamt 15-mal. In der Mannschaftswertung sprang für die Chiemgauer der sechste Platz heraus. Bereits in der zweiten Runde löste sich eine Vierergruppe mit zwei Schweizern und zwei deutschen Fahrern. Hier schafften es die Chiemgauer nicht, in die Gruppe des Tages zu kommen. Als die Führungsgruppe einen Vorsprung von fast einer Minute herausgefahren hatte, versuchte Bela Wawro vom MaxSolar-Cycling-Team, in den Runden fünf und sechs das Feld zu selektieren. Dies gelang auch, wobei der Vorsprung nicht verringert werden konnte. Auch die restlichen Kontinental-Teams, die nicht in der Spitzengruppe vertreten waren, versuchten immer wieder, die Lücke zur Spitze zu verkleinern.

Nach circa 120 Kilometern waren noch sechs Fahrer aus dem Chiemgau im Rennen. In der letzten Runde verschärften die Profis nochmals das Tempo, doch die verbliebenen zwei Schweizer und der Deutsche Bangert erreichten das Ziel noch mit 20 Sekunden Vorsprung.

Im Zielsprint der Verfolgergruppe landeten Lennart Jasch auf dem 17. Platz, Levi Messmer auf dem 30. Platz und Lauric Schwitzgebel auf dem 43. Platz. Dadurch feierten die Chiemgauer in der Tages-Mannschaftswertung den sechsten Rang. Karim Mliki und Dario Hamann belegten in der Nachwuchswertung den fünften und sechsten Platz. Teamchef Heinz Kargl war voll des Lobes: „Sie haben heute gezeigt, dass wir bei der deutschen Radliga konkurrenzfähig sind. Wenn wir noch einen Fahrer in der Spitzengruppe hätten platzieren können, dann wäre das das Sahnehäubchen oben drauf gewesen. Aber die Jungs lernen schnell dazu, und unsere zwei Neuzugänge konnten auf Anhieb vorne mitfahren.“ re

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