Fußball-Damen aus dem Mangfalltal immerhin Trostrunden-Sieger

von Redaktion

Beim Erdinger-Meister-Cup gab es für die Inn/Salzach-Teams nichts zu holen – Croatia nicht da, Erlbach verliert deftig

Roth – Sie sind die „Meister der Meister“: Der FC Ingolstadt 04 II (Frauen) und der FC Eintracht Münchberg (Herren) haben den Erdinger-Meister-Cup 2024 des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) gewonnen. Die Schanzerinnen, Meister der Landesliga Nord, setzten sich im Endspiel gegen den mittelfränkischen Bezirksoberliga-Meister TSV Nürnberg-Buch mit 7:6 (2:2) nach Elfmeterschießen durch. Der Landesliga-Nordwest-Meister aus Münchberg bezwang im Finale der Herren-Konkurrenz die SpVgg SV Weiden (Meister Landesliga Mitte) mit 3:2. Beide Teams dürfen sich neben dem großen Siegerpokal über ein Trainingslager in der Winterpause als Hauptpreis freuen – zur Verfügung gestellt von BFV-Partner Erdinger Weißbräu.

Die Zweitvertretung des FC Ingolstadt 04 überzeugte bereits in Vorrundengruppe B und zog durch drei Siege gegen den SC Luhe-Wildenau (2:0), den FC Moosburg (2:1) und den TSV Lohr am Main (1:0) sowie ein torloses Remis gegen den TSV 1937 Limbach als Gruppensieger ins Viertelfinale ein. Dort hieß der Gegner (SG) TSV St. Wolfgang, der beim 3:0 keine Chance hatte. In der Vorschlussrunde kegelten die Schanzerinnen den Bayernliga-Meister TSV Schwaben Augsburg, der am Ende auf Rang drei abschloss, mit 3:1 aus dem Wettbewerb. „Wir wurden im Vorfeld ja schon zum engeren Favoritenkreis gezählt – und dieser Rolle wollten wir auch gerecht werden. Aus meiner Sicht haben wir verdient gewonnen“, erklärte FCI-Abteilungsleiterin Simone Wagner.

Auch bei den Herren gab sich der spätere Turniersieger in der Vorrunde keine Blöße und gewann die Gruppe G durch drei Siege gegen den ASV Fürth (2:1), Türkiyemspor SV-12 (2:0) und den SV Schwarzhofen II (8:0) souverän. Und auch in der K.o.-Runde war das Team von Trainer Markus Bächer nicht aufzuhalten und räumte den TSV Altenberg (Achtelfinale, 2:0), erneut Gruppengegner Türkiyemspor SV-12 (Viertelfinale, 2:1) und den TSV Kareth-Lappersdorf II (Halbfinale, 3:0) aus dem Weg. „Es ist einfach unglaublich, was meine Jungs geschafft haben! Wir stecken ja aktuell mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison in der Bayernliga, dennoch wollten wir uns mit unserer jungen Mannschaft natürlich gut verkaufen. Das haben wir geschafft, uns von Spiel zu Spiel gesteigert und am Ende aus meiner Sicht auch verdient gewonnen“, sagte Münchberg-Trainer Bächer.

Die Inn/Salzach-Vertreter machten sich rar: A-Klassen-Meister NK Croatia Rosenheim, der sich für das Finalturnier mit dem zweiten Rang in der Vorrunde qualifiziert hatte, tauchte erst gar nicht in den Ergebnislisten auf, Bayernliga-Meister SV Erlbach strich nach den Gruppenspielen und drei heftigen Pleiten – 0:6 gegen die SpVgg Erlangen, 0:8 gegen den TSV Altenberg und 1:3 gegen den SV 22 Zwiesel – frühzeitig die Segel. Bester oberbayerischer Vertreter bei den Herren war der SV Planegg-Krailling als Vierter, nachdem er im Halbfinale der SpVgg SV Weiden im Strafstoß-Entscheid unterlegen war.

Bei den Frauen lieferte die SG FFC 07 Bad Aibling/TSV Hohenthann einen engagierten Wettbewerb ab. Nach einem 1:1 gegen den SV 67 Weinberg II, einem 0:1 gegen den TSV Turnerbund München und einem 1:0-Erfolg über den TV 21 Büchenbach blieb allerdings aufgrund der schlechteren Tordifferenz nur der dritte Gruppenrang. Mit Siegen über Büchenbach (2:0) und den SC Luhe-Wildenau (1:0) gewann die SG immerhin die Trostrunde.re/tn

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