Ein Fußballspiel mit vier Vierteln zu jeweils 30 Minuten ist nur in Vorbereitungsspielen möglich. Nachdem das Testspiel zwischen dem TSV 1860 Rosenheim und dem Regionalligisten Wacker Burghausen kurzfristig abgesagt werden musste, haben die Rosenheimer mit den Bundesliga-A-Junioren vom TSV 1860 München einen Ersatz gefunden. Damit die beiden Trainer reichlich Gelegenheit haben, möglichst viele Spieler zu testen, wurde diese ungewöhnliche Spielzeit vereinbart. Mit 2:0 behielt der Landesligist gegen die Gäste aus der Landeshauptstadt am Ende die Oberhand. Im ersten Viertel gingen die Gastgeber durch einen von Julian Höllen verwandelten Strafstoß mit 1:0 in Führung, die Maximilian Pichler kurz vor dem Ende des dritten Viertels mittels Kopfball nach einer Smajlovic-Ecke auf 2:0 erhöhte. In den drei Pausen hatten die Trainer Gelegenheiten durchzuwechseln, was auch reichlich genutzt wurde. „Ich denke, dass vor allem die ersten 60 Minuten auf hohem Niveau waren und unser Sieg deshalb nicht unverdient war. Nachdem beide Mannschaften mit einem rund 20 Mann starken Kader angetreten sind, haben wir uns zu dieser ungewöhnlichen Spielzeit entschlossen, damit wir möglichst viele Spieler testen konnten. Der Test war zufriedenstellend, nun geht es in die Endphase der Vorbereitung“, so Cheftrainer Wolfgang Schellenberg. Das nächste Testspiel bestreiten die Sechziger am heutigen Dienstag um 19.15 Uhr beim Bayernliga-Aufsteiger TSV Grünwald.Fotos ru