Ampfing erwartet das Schlusslicht

von Redaktion

Schweppermänner treffen auf Fridolfing

Ampfing – Zweites Heimspiel in Folge für den TSV Ampfing in der Fußball-Bezirksliga Ost: Nach dem 5:3 am Dienstag gegen den TSV Peterskirchen erwarten die Schweppermänner am Samstag um 15 Uhr Schlusslicht TSV Fridolfing. „Es kommt ganz allein auf uns an, ob wir es uns schwer oder leicht machen“, sagt Trainer Björn Hertl.

Der Aufsteiger aus Fridolfing hat bislang erst sieben Spiele bestritten und dabei sechs Punkte geholt, auswärts ist die Mannschaft von Trainer Josef Aschauer bislang komplett leer ausgegangen. „Unser Fokus liegt klar auf einem Sieg, dann wären wir im ganzen Monat September immer als Sieger vom Platz gegangen, das hatten wir uns Ende August nach den Niederlagen gegen Dornach und gegen Raubling so vorgenommen“, verrät Hertl, der dieses Mal aus dem Vollen schöpfen kann. Lediglich hinter den Defensivkräften Kevin Kuffel und Korbinian Leserer stehen wegen Erkältung noch kleine Fragezeichen.

Nach dem Donnerstagstraining haben die Ampfinger das Nachholspiel vom Dienstag analysiert und klar angesprochen, dass nach der schnellen 3:0-Führung zu blauäugig gespielt wurde. „Wir haben da dann einfach zu wenig gemacht. Und jeder, der schon mal selbst Fußball gespielt hat, weiß wie schwer es dann wird, den Schalter wieder umzulegen. Da will man dann einen Gang hochschalten und verliert dann oft die Ordnung. Dann wird es meistens wild und das ist ja genau das, was der Gegner will. Insgesamt ist es uns gegen Peterskirchen nie gelungen, defensiv die Ordnung zu halten“, so Hertl, der zuversichtlich ist: „Ich hoffe, dass wir künftig diesen Schlendrian abstellen können.“

Trotz Platz zwei sieht Hertl den TSV Ampfing noch nicht in der Rolle eines Titelanwärters: „Die Erwartungen steigen natürlich, wir werden von außen schon wieder als Favorit gehandelt. Aber wir bleiben dabei: Wir stecken im Umbruch, deswegen wird es auch immer wieder Rückschläge geben. Man darf nicht vergessen, dass wir gegen Ampfing fünf Spieler auf dem Platz hatten, die unter 21 Jahre waren. Das spielt auch eine Rolle, die jungen Spieler machen halt auch mal Fehler und müssen lernen. Grundsätzlich haben wir ja nur junge und alte Spieler, die Mitte fehlt weitgehend.“

Gegen Fridolfing wird der Ex-Profi die Mannschaft wieder auf einigen Positionen verändern: „Unser Ziel ist, dass gerade die jungen Spieler in dieser Saison so viele Minuten auf dem Platz bekommen wie möglich. Sie brauchen alle möglichst viel Spielpraxis.“mb

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