Freilassing – Wie schon im Hinspiel haben sich der ESV Freilassing und der SB Chiemgau Traunstein im Derby der Fußball-Landesliga Südost mit einem Unentschieden getrennt. Diesmal sahen die 450 Zuschauer im Max-Aicher-Stadion zum Rückrundenstart ein 0:0, in der Vorrunde endete die Partie mit einem 1:1. Damit geht aber auch die Durststrecke der beiden Mannschaften weiter: Die Eisenbahner warten nun schon seit sieben Spielen auf einen Sieg, der SBC seit fünf. Es ist also ein Ergebnis, das keiner Mannschaft so richtig weiterhilft, beide verpassten damit den Befreiungsschlag.
Hausherren-Trainer Albert Deiter sprach von einem „intensiven Spiel“, das sehr zweikampfgeprägt war. In der ersten Halbzeit sahen die Fans eine ausgeglichene Begegnung ohne zwingende Chancen auf beiden Seiten. Die Traunsteiner hatten kurz vor der Halbzeit noch eine Hiobsbotschaft zu verkraften: Vegard Salihu musste verletzungsbedingt vorzeitig runter, für ihn kam Karlo Jolic aufs Feld. Nach dem Seitenwechsel hatte der ESV deutlich mehr vom Spiel und verbuchte die weitaus gefährlicheren Chancen. Markus Prechtl wurde zwar in einer Szene etwas nach außen gedrängt, schaffte es allerdings noch, die Kugel über Schlussmann Moritz Hutt zu lupfen – der Ball wurde am Ende auf der Linie geklärt. Auch Tobias Frisch hatte zweimal die Möglichkeit, auf 1:0 zu stellen, scheiterte allerdings am Traunsteiner Torwart.
SB Chiemgau Traunstein: Hutt, Trkulja, Patrick Dreßl, Hosp, Weixler, Vokrri, Pelypenko (78. Hrvoic), Kraus, Discetti, Paranos (69. Hufnagl), Salihu (45. + 1 Jolic).
Schiedsrichter: Kern (TSV Röthlein).
Zuschauer: 450.
Tore: Fehlanzeige.bst