Paukenschlag beim Bayernligisten TSV Grünwald: Der Aufsteiger hat sich von Trainer Rainer Elfinger getrennt und präsentiert mit Uwe Wolf einen prominenten Nachfolger. Der 57-jährige Ex-Profi war seit seinem Aus beim Regionalligisten TSV Buchbach im Sommer 2023 ohne Job.
Trotz zahlreicher Verstärkungen konnte der souveräne Landesliga-Meister eine Klasse höher nicht richtig Fuß fassen. Die Anpassung an das gestiegene Spielniveau ist den Grünwaldern trotz einiger Achtungserfolge nicht so recht gelungen, auch weil zahlreiche Verletzungen den Kader geschwächt haben. „Leider ist aktuell als Vorletzter in der Tabelle das Ziel des Klassenerhalts nur schwierig zu realisieren. Somit kamen die Verantwortlichen des TSV Grünwald nach reichlicher Abwägung zu dem Schluss, dass es eines neuen Impulses bedarf, um das gesteckte Ziel erreichen zu können. Schweren Herzens wurde im gegenseitigen Einvernehmen die Trainertätigkeit von Rainer Elfinger beim TSV Grünwald beendet“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.
Elfinger, der am Samstag seinen 58. Geburtstag feierte, hatte am Dienstag letztmals das Training geleitet, hätte gerne weitergemacht, hat aber die Entscheidung mit Fassung aufgenommen: „Ich gehe mit guten Erinnerungen. So ist das im Fußball. Das muss man akzeptieren.“ Von den Spielern verabschiedete er sich telefonisch: „Die Jungs sind mir ans Herz gewachsen. Ich wünsche ihnen alles Gute.“ Elfinger, der im Sommer 2023 nach Grünwald kam, will nun erst mal „durchschnaufen und die freien Wochenenden mit der Familie genießen“.
Der Einstand von Wolf, der auch schon den SV Wacker Burghausen, die Profis von 1860 München, Hessen Kassel und den VfR Aalen trainiert hatte, verlief ohne Punkte, denn die abstiegsbedrohten Mannen aus dem Münchner Nobelort mussten sich beim TSV Kottern mit 2:3 geschlagen geben.mb