Buchbach – Bei den 73. deutschen Meisterschaften im Weitenwettbewerb der Herren, 61. der Jugend, 45. der Junioren und sechsten der Damen in Buchbach im Landkreis Mühldorf steht eine besondere Premiere auf dem Programm. Zum ersten Mal dürfen U14-Schüler bei der Weitenjagd um nationales Edelmetall antreten.
Außerdem wollen die Kraftpakete am 4. und 5. Januar die letztjährigen Double-Serien von Pocking unbedingt verhindern. Damals triumphierten Max Schedlbauer (SV Konzell), Lukas Michl (SV Pocking), Annalena Leitner (SV Unterneukirchen) und Michael Späth (FC Altrandsberg) sowohl bei der bayerischen, als auch deutschen Meisterschaft. Nur bei der Jugend U16 gab es keinen Doppler. Hier holte U19-Double-Sieger Schedlbauer seine dritte Goldmedaille und besiegte den bayerischen Meister Korbinian Grill vom TSV Taufkirchen.
Nachdem die Weiten-Abteilung des Bayerischen Eissport-Verband (BEV) bereits seit Jahren die Schüler unter 14 Jahren bei weißblauen Meisterschaften und Bayernpokal starten lässt, hat der Verbandsausschuss des Deutschen Eisstock-Verband (DESV) im September nachgezogen und beschlossen, die DM auch um die Wertungsklasse U14 zu erweitern. Somit geht der Sieger von Buchbach als erster Deutscher Meister in die DESV-Geschichtsbücher ein. Unter den gemeldeten 14 Schülern zählen die Erstplatzierten des Bayernpokals zu den Favoriten. Beim ESC Uehlfeld nordwestlich von Nürnberg gewann Marinus Baumann (SV Ostermünchen) vor Fabian Beyerlein (TSV Friedenfels).
Für alle anderen Wertungsklassen geht es wenige Wochen vor den Europa- und Weltmeisterschaften der Jugend und Junioren vom 25. Februar bis 1. März beziehungsweise den Weltmeisterschaften der Damen und Herren vom 4. bis 9. März in Stanz/Steiermark nicht nur um Titel und Medaillen, sondern um immens wichtige Punkte für die Max-Aicher-Cup-Wertung beziehungsweise den damit verbundenen DESV-Ausscheidungslehrgang vom 31. Januar bis 2. Februar in Unterneukirchen.kam