Manching – Der FC Fatih Ingolstadt ist neuer oberbayerischer Hallenfußball-Meister. Bei den Titelkämpfen in der Sporthalle im Lindenkreuz in Manching, die in der Futsal-Variante ausgetragen werden, setzten sich die Mannen aus der Bezirksliga Nord im Endspiel gegen den Kreisklassisten TSV Forstenried mit 1:0 durch. Der Siegtreffer fiel in der Schlussminute durch Akif Abasikeles. Die Ingolstädter haben sich damit für die bayerische Meisterschaft am 25. Januar in Erlangen qualifiziert.
Im Halbfinale setzten sich die Fatih-Spieler, zu denen mit Tarik Camdal auch ein Ex-Profi gehört, im Derby gegen den Türkischen SV Ingolstadt mit 5:4 im Neunmeterschießen durch. Auch das zweite Halbfinale ging im Strafstoß-Entscheid zu Ende: Forstenried behielt gegen den FC Deisenhofen mit 6:4 die Oberhand.
Die beiden Inn/Salzach-Vertreter TSV Rimsting und TSV 1860 Rosenheim schlugen sich wacker, mussten aber schon nach der Vorrunde zusammenpacken. Für A-Klassist Rimsting von Coach Jürgen Pfluger gab es zwei Niederlagen gegen Fatih Ingolstadt (1:2) und den TSV Murnau (0:2), ehe man dem TSV Forstenried noch ein 1:1-Remis abtrotzte. Sowohl gegen Ingolstadt als auch gegen Forstenried hatte Sascha Tscheschlock für den Führungstreffer der Chiemgauer gesorgt. Bemerkenswert: Mit Tobias Trauner stellten die Rimstinger den besten Torhüter des Turniers. Zum besten Spieler wurde Baha Asici (Türkisch SV Ingolstadt) gekürt, bester Torschütze war sein Teamkollege Nikita Müller mit vier Treffern.
Die Sechziger waren mit vier Punkten ins letzte Gruppenspiel gegangen, nachdem man zunächst gegen den TSV 54-DJK München mit 1:0 siegte und sich mit 2:2 vom FC Deisenhofen trennte. Den Siegtreffer gegen die Landeshauptstädter markierte Leonardo Papapicco, gegen Deisenhofen machten Torwart Marian Murariu und Lucas Gratt einen 0:2-Rückstand wett. Gegen den Türkischen SV Ingolstadt hätte ein Punkt fürs Halbfinale gereicht, doch die Rosenheimer mussten schnell einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen. Papapicco gelang der Anschluss, auf das 1:3 folgte noch der Treffer von Audai Elgathous – es blieb beim 2:3-Endstand und beim Aus. Betreut wurden die Rosenheimer erstmals von Helmut Luksch, wobei der ehemalige Cheftrainer Wolfgang Schellenberg als Tribünengast nahe an der Mannschaft war.