Dachau – Die Chiemgau Baskets sind mit Wucht aus der Winterpause zurückgekehrt und haben ihre Erfolgsserie aus dem Dezember nahtlos fortgesetzt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten besiegten die Basketballer des TV Traunstein (TVT) die Dachau Spurs letztlich deutlich mit 103:71. Durch den sechsten Sieg in Folge verbleiben sie auf dem vierten Platz der 2. Regionalliga Süd und freuen sich nun auf den Derbykracher gegen den amtierenden Meister SB DJK Rosenheim am Samstag.
Die Baskets gingen gleich mit 4:0 in Führung, doch die Dachauer hielten die Partie offen und setzten eine ganze Serie von Drei-Punkte-Treffern entgegen. Insgesamt versenkten die Spurs im ersten Viertel acht Dreier und gewannen dieses mit 28:27. Auch im zweiten Spielabschnitt schlug Erik Wester sofort wieder zu und erhöhte auf 31:27. Doch dann bekam die Traunsteiner Verteidigung den Gegner besser in den Griff. Raphael Miksch erzielte den Ausgleich zum 32:32, Justin Sedlak das neuerliche Remis zum 38:38. Der 2,07-Meter-Mann war es auch, der mit einem Dreier den Halbzeitstand von 47:41 herstellte.
In der zweiten Spielhälfte übernahmen die Gäste endgültig das Kommando. Nach drei Minuten waren die Baskets auf 55:41 davongezogen. Wester antwortete mit zwei Freiwurftreffern, doch dank mehrerer Balleroberungen legten die Baskets einen weiteren Lauf hinterher und führten zwei Minuten später mit 63:43. Letztlich ging das Viertel mit 72:53 an die Baskets. Auch in die letzten zehn Minuten starteten die Großen Kreisstädter mit einer Serie und dominierten weiterhin das Geschehen unter dem Korb. In den letzten drei Minuten ließen die Baskets nur noch zwei Freiwurftreffer zu und sorgten für den Endstand.
„Dieses Spiel bestand wirklich aus zwei Hälften“, befand Trainer Aaron Mitchell. „In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme, unseren Rhythmus wiederzufinden. Die zweite war großartig. Hier haben wir auf dem Niveau gespielt, zu dem wir fähig sind. Ich freue mich für die Jungs.“
Chiemgau Baskets: Adrian Mitchell (30 Punkte/3 Dreier), Justin Sedlak (26/2), Raphael Miksch (14/1), Florian Köppl (12/1), Stefan Gruber (11), Lukas Blank (6), Fabian Giebel (4), Markos Bamis, Noel Friedl, Marcel Koulibaly, Victor Langner.re