Acht Minuten kosten den Sieg

von Redaktion

EHC Bad Aibling unterliegt Trostberg 4:7 – Fünf Gegentore im Mitteldrittel

Bad Aibling – Zum Lokalderby haben die Aibdogs vom EHC Bad Aibling in der Eishockey-Landesliga den Tabellenvierten Trostberg Chiefs empfangen. In einem hochklassigen Spiel mussten die Hausherren eine 4:7-Niederlage einstecken.

Aibling hatte von Beginn an mehr Spielanteile. In der sechsten Minute konnte jedoch Aiblings Torwart Rudi Schmidt einen Schuss nur nach vorne abwehren und im Gestochere vor dem Tor traf Michal Zak zum 1:0 für die Chiefs. Keine vier Minuten später setzte Maximilian Meyer Florian Fischer ein, der startete einen Alleingang und schloss diesen zum 1:1 ab. In der 14. Minute konnte Martin Hadersbeck beim Forechecking einen Trostberger Aufbaupass abfangen und die Scheibe zu Marcel Schulz spielen, der zur 2:1-Führung einnetzte. „Leider konnte Trostberg noch vor Drittelende wieder zu einfach das 2:2 erzielen“, ärgerte sich Trainer Sebastian Stuffler. Florian Wehle traf nach einem Querpass vor dem Aiblinger Tor zum 2:2-Ausgleich ins freie Eck.

Im zweiten Drittel versuchte dann Aibling, weiter Druck zu machen. Nach fünf gespielten Minuten legte Martin Hadersbeck in zentraler Position auf Maxi Mayer zurück und dessen Schuss fand den Weg ins Tor der Chiefs zur 3:2-Führung. „Dann kamen leider acht katastrophale Minuten, in denen wir fünf Gegentore, davon zwei in Unterzahl, schlucken mussten“, meinte Stuffler zerknirscht. Trostbergs Paradereihe spielte mit Aiblings Abwehr Katz und Maus, zweimal Petr Dvorak, Wayne Grapentine, Jakub Poricky und Thomas Plenk sorgten für eine deutliche Führung für die Gäste. So ging es mit einem 3:7 in die Drittelpause. Im Schlussabschnitt stellte Aibling auf drei Reihen um und wollte nochmal alles versuchen. Trotz deutlicher Überlegenheit in der Schussbilanz konnte nur Christoph Gottwald Ergebniskorrektur zum 4:7-Endstand betreiben. „Es ist richtig bitter, dass uns acht schwache Minuten das Spiel kosten. Wir haben grundsätzlich ein gutes Spiel abgeliefert, aber Trostberg war mit seiner Paradereihe in den entscheidenden Momenten einfach konsequenter“, analysierte Trainer Stuffler. sth

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