Dritte Pleite in Folge

von Redaktion

EHC Waldkraiburg beendet Hauptrunde mit Niederlage

Waldkraiburg – Auch das letzte Spiel der Eishockey-Bayernliga-Hauptrunde hat der EHC Waldkraiburg mit einer Niederlage beendet. Gegen die Devils aus Ulm setzte es ein 3:8 – und das, obwohl die Löwen zwischenzeitlich zum 3:3 ausglichen.

Dennoch sollten die drei Niederlagen in Folge nicht über den Erfolg hinwegtäuschen, den der EHC Waldkraiburg in dieser Saison bereits erreicht hat. Mit einem ohnehin sehr kleinen Kader standen die Löwen als Aufsteiger bis zum vorletzten Spieltag auf dem zweiten Rang. Mit dem vierten Tabellenplatz haben Jürgen Lederers Männer in der ersten Play-off-Runde trotzdem Heimrecht.

Gegen Ulm erhielt Waldkraiburg erneut Unterstützung von Sebastian Mair und Tobias Jakob von der „OansBee“ des Vereins, jedoch steckten beiden Akteuren bereits zwei Spiele in den Knochen. Mit 14 statt zwölf Spielern traten die Löwen an, doch das erste Tor erzielten die Gäste aus Ulm. Direkt im Anschluss an eine abgelaufene Strafe gegen Tobias Jakob parierte Maximilian Englbrecht im Tor der Löwen einen Ulmer Schuss. Der Puck rutschte ihm jedoch durch die Beine, Valentin Dér reagierte am schnellsten und bugsierte das Spielgerät über die Linie. Noch vor der Pause glich Nico Vogl zum 1:1 aus, ehe Matteo Miller 13 Sekunde vor der Sirene die erneute Führung für die Ulmer erzielte.

Die ersten sechs Minuten des zweiten Durchgangs hielten sich die Löwen mental noch in der Kabine auf. So ließen sie sich von den Gästen im eigenen Drittel einschnüren, ohne dass sie in Unterzahl gespielt hätten. So war es nach rund fünf Minuten erneut Valentin Dér, der einen Schuss seines Teamkollegen zum 3:1 abfälschte. Zwar fing sich der EHC Waldkraiburg für den Rest des Durchgangs wieder ein wenig, doch am Spielstand sollte sich bis zum zweiten Pausentee nichts mehr ändern.

Im dritten Drittel mobilisierten die Löwen neue Kräfte. Nico Vogl verkürzte in Überzahl auf 2:3 und Bastian Rosenkranz glich zum 3:3 aus. Ulm antwortete jedoch nur 23 Sekunden später mit dem 4:3 durch Louis Herbrik. Danach brachen die Löwen ein und Ulm erhöhte in nur wenigen Minuten durch Tischendorf, Rodrigues und erneut Tischendorf auf 7:3. Das 8:3 durch Rudkovski 16 Sekunden vor Spielende war dann nur noch eine Randnotiz.

Waldkraiburg hat nun eine knapp zweiwöchige Pause, um kranke Spieler wieder fit zu bekommen. Trainer Jürgen Lederer hofft, für die Play-off-Spiele gegen den TEV Miesbach, die am Freitag, 7. Februar, beginnen, auf den vollen Kader zurückgreifen zu können.

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