Rosenheim – Der eine freie Tag zwischen dem Heimspiel gegen Ravensburg und dem Auswärtsmatch in Krefeld sollte bei den Eishockeyspielern der Starbulls Rosenheim eigentlich ruhig verlaufen. Dem war nicht so, denn mit Spannung wurde die Entscheidung des Disziplinarausschusses der DEL2 bezüglich der Strafe gegen Lukas Laub erwartet. Der Rosenheimer Angreifer hatte im Spiel gegen Ravensburg wegen Slew Footings – ein Foul, bei dem der Spieler seinen Gegner am Oberkörper hält und gleichzeitig die Beine wegzieht – und einer anschließenden Rauferei eine Spieldauerstrafe erhalten. Mehr obendrauf gab es nun aber nicht: „Der Disziplinarausschuss ist der Ansicht, dass hier ein Verstoß gegen DEL-Regel 52 vorliegt, verzichtet aber auf eine zusätzliche Sperre des Spielers“, heißt es nun seitens der Liga. Das bedeutet, dass der beste Starbulls-Torschütze der laufenden Saison am Dienstagabend um 19.30 Uhr in Krefeld mit auflaufen darf.
Das tut den Starbulls gut, denn Laub ist ein wesentlicher Bestandteil des Paradesturms mit Kapitän C.J. Stretch und dem Deutsch-Finnen Ville Järveläinen. Und das steigert natürlich die Chancen auf einen erfolgreichen Auftritt, der im Kampf um eine gute Platzierung für die Playoffs dringend vonnöten wäre. Immerhin hat man durch nur einen Zähler am vergangenen Wochenende vorerst die Aussichten auf den vierten Rang verringert. Diesen Platz hat nun Sonntagsgegner Ravensburg inne.
Krefeld steht noch besser da, die Rheinländer belegen den zweiten Platz. Zuletzt gab es drei Siege in Serie für die Mannen um Liga-Topscorer Max Newton. Es gibt also einiges zu tun für die Starbulls, die wieder mit Oskar Autio zwischen den Pfosten antreten werden. Auch die Juniorenspieler um Michael Musin, Jannick Stein und Johannes Achatz werden wieder im Kader stehen und wohl auch Einsatzzeit behalten. Dafür fällt Ludwig Nirschl aus. Der Angreifer fehlt wegen einer Oberkörperverletzung, erlitten aus dem Ravensburg-Spiel.tn