Trotz Zahn-OP zur Silbermedaille

von Redaktion

Aiblinger U21-Judoka fahren geschlossen zur DM in Potsdam

Abensberg – Die Bad Aiblinger U21-Judoka sind bei der süddeutschen Meisterschaft im niederbayerischen Abensberg an den Start gegangen. Mit dabei waren die Athleten Esther Hanus, Sarah Filgertshofer, Maria Willibald und Maxim Weisser. Außerdem Zoltan Pilmayer vom TuS Töging, der für die Kampfgemeinschaft Bad Aibling-Grafing in der 2. Judo-Bundesliga starten wird.

In der U18 ging der oberbayerische Meister und Dritte der bayerischen Meisterschaft, Maximilian Osterloher, im Limit bis 60 Kilogramm an den Start. Osterloher startete hoffnungsvoll, musste jedoch wegen einer Verletzung am Ellenbogen aufgeben und das Turnier vorzeitig beenden. Für ihn bleibt die in Kürze stattfindende deutsche Meisterschaft ein Ziel für die kommende Saison. „Es ist sehr schade, dass Maxi sich verletzt hat und natürlich wünschen ihm alle Aiblinger Judoka gute Besserung“, sagte Coach Denis Weisser.

Hanus und Willibald starteten in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm der U21-Frauen, Filgertshofer startete im Limit bis 70 Kilogramm. Alle drei erkämpften sich jeweils einen fünften Platz, der die Qualifikation für die in Potsdam stattfindende deutsche U21-Meisterschaft bedeutet. „Die drei jungen Damen haben eine geschlossene und gute Leistung gezeigt und sich verdient für das Spitzenturnier in diesem Jahr qualifiziert. Ich freue mich sehr für sie, das harte Training der letzten Wochen und Monate hat sich gelohnt“, freut sich Weisser.

Pilmayer ging, betreut von seinem Töginger Coach Walter Seemann, an den Start. Ihm gelang im Halbschwergewicht der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm eine starke Leistung und am Ende durfte er sich über die Silbermedaille freuen, die ebenfalls zur Teilnahme an der deutschen Meisterschaft berechtigt.

Maxim Weisser startete im Limit bis 60 Kilogramm noch geschwächt von einer Zahnoperation, die ihm einige Kilogramm Substanz kostete, sodass er mit lediglich 58 Kilogramm und noch dazu als jüngster Jahrgang an den Start ging. Doch mit einer starken Leistung kämpfte er sich bis in das Finale, welches er gegen Kilian Löfler verlor. Damit holte er sich die Silbermedaille und ist ebenfalls für die deutschen Meisterschaften qualifiziert. Eine weitere Ehrung wurde Weisser dann am Ende des Turniers zuteil, als er von der Jury den zweiten Preis in der Wertung des besten Technikers erhielt.re

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