Heimische Athleten erobern bei Deutschlandpokal einige Podestplätze

von Redaktion

Langläufer Korbinian Fagerer wird Dritter beim Nordic Cross und Zweiter bei den Junioren – Luis Apel nach Massensturz Elfter

Oberhof – Mehrere Podestplätze in der U20 und bei den Erwachsenen sowie eine gemischte Bilanz bei den jüngeren Jahrgängen hat der Deutschlandpokal im Skilanglauf gebracht, der in Oberhof ausgetragen wurde. Dabei standen ein Wettbewerb im Nordic Cross (Skating) und ein Massenstart in klassischer Technik auf dem Programm.

Beim Nordic Cross handelt es sich im Prinzip um einen Sprintwettkampf mit Hindernissen. „Da ist Technik und Koordination gefragt. Es waren etwa Slalomstangen oder 360-Grad-Drehungen zu absolvieren“, berichtet Trainer Frank Nitsch vom Stützpunkt in Ruhpolding.

Dabei rückte Magdalena Richter (SC Hochvogel München) noch auf den dritten Platz vor, denn die zunächst als Siegerin genannte Lisa Lohmann (WSV Oberhof) bekam nachträglich noch eine Zeitstrafe aufgebrummt. Im gemischten Feld von Juniorinnen (U 20) und Damen wurde zudem Johanna Eckel (SC Aising-Pang) Sechste und war damit zweitbeste Juniorin. Rang 16 (10. Juniorinnen) ging an Maria Gatter (SLV Tegernsee).

Tags darauf über zehn Kilometer im Massenstart dominierte Lisa Lohmann. Nur Saskia Nürnberger (VSC Klingenthal) konnte ihr halbwegs folgen. Stark präsentierten sich aber einige Stützpunkt-Athletinnen: Gesamtdritte wurde Kim Hager (SC/TV Gefrees) vor Sophie Lechner (TSV Marquartstein). Magdalena Richter wurde Achte. Johanna Eckel zeigte als Gesamtelfte und drittbeste Juniorin wieder einen guten Wettkampf. Dagegen haderte Charlotte Böhme (VSC Klingenthal) als Zehnte mit ihrem Wettkampf. Rang 17 (8. Juniorinnen) gab es für Maria Gatter.

Stark präsentierte sich auch wieder Korbinian Fagerer (SV Oberteisendorf): Als Dritter im Nordic Cross wurde er zweitbester Junior hinter Janik Weidlich (VSC Klingenthal). Auch Junioren-WM-Rückkehrer Lorenz Hasenknopf (WSV Bischofswiesen/9. Gesamt/5. der Junioren) hat ein solides Rennen abgeliefert. Als Elfter insgesamt wurde Tobias Buschek (SC Furth im Wald) Siebter der Junioren), Rang 15 ging an Lukas Hallweger (SC Ruhpolding).

Junioren und Herren mussten beim Massenstart auf der 15-Kilometer-Strecke den gefürchteten Birxsteig von Oberhof (bis zu 13 Prozent Steigung) insgesamt sechsmal überwinden. Hinter Sieger Jan-Friedrich Doerks (SWV Goldlauter) tat sich schon zu Simon Jung (SC Immenstadt) und Jakob Walther (SSV Erfurt) eine gewisse Lücke auf. Luca Petzold (VSC Klingenthal) wurde Vierter. Ein Lob gab es auch für die Junioren. Lorenz Hasenknopf (9. Gesamt/2. Junioren), Tobias Buschek (10./3.) sowie Fagerer (13./6.). „Die Herren haben vorne schnell Druck gemacht, unsere Junioren haben aber lange Zeit gut zusammengearbeitet“, hebt Nitsch hervor.

Stark dezimiert musste das Jugendteam antreten. Erfreulich war hier im Nordic Cross, dass Max Moosleitner (WSV Aschau) als Zehnter eine seiner besten Platzierungen in dieser Saison erkämpfte. Luis Apel (TSV Marquartstein) hatte zwei Stürze und belegte den 13. Platz. Auch Rang 16 für Veit Reithmeier sei „sehr solide“ gewesen, berichtet Trainer Marcel Puchinger vom Stützpunkt. Und für Michael Steinmaßl (SV Oberteisendorf/23.) sei dessen Ergebnis nach langer Krankheit ebenfalls in Ordnung. Beim Massenstart – dem ersten in dieser Saison im Deutschlandpokal – war das unerfahrene Jugendfeld sehr nervös. Als es in die Abfahrt ging, wurde Luis Apel (TSV Marquartstein) bei einem Massensturz „abgeschossen“. Der Anschluss zur Spitzengruppe – zu der er normalerweise gehört hätte – war damit weg. „Er war stinksauer und hat sich danach mit riesigem Aufwand noch weit nach vorne gekämpft“, hebt Puchinger nach Apels elftem Platz hervor. Veit Reithmeier (17.) brachte wiederum eine solide Vorstellung.

Rang 20 gab es im Nordic Cross der weiblichen U16 für Noemi Lindauer (SC Ruhpolding). Erfreulich war hier, dass in der U18 Hannah Huber vom TSV Stein/St. Georgen (10. Platz) wieder einmal in die Top Ten laufen konnte. Auch Rang 14 für Daniela Brandner (WSV Bischofswiesen) und Platz 16 für Sofie Feldmeier (WSV Aschau) „waren solide“, erklärt ihr Trainer. Brandner musste wegen Schmerzen an der Ferse im Massenstart aufgeben. Huber erkämpfte den 15. Platz, Feldmeier Rang 21.who

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