„Empfinden große Wertschätzung“

von Redaktion

Ruhpolding bleibt bis 2030 ein fester Bestandteil des Biathlon-Weltcup-Kalenders

Ruhpolding – Der Biathlon-Weltcup in Ruhpolding ist bis 2030 gesichert. Wie die Internationale Biathlon Union (IBU) verkündete, bleibt Ruhpolding auch im Olympiazyklus 2027 bis 2030 ein fester Bestandteil des jährlichen Weltcup-Kalenders. Ganz zur Freude des Präsidenten vom Organisationskomitee (OK), Hermann Hipf, konnte sich Ruhpolding mit seiner Bewerbung gegen starke internationale Konkurrenz behaupten. „Die Entscheidung der IBU empfinden wir als große Wertschätzung für die erfolgreiche Arbeit unserer engagierten Helfer. Man hat die gute Entwicklung der letzten Jahre offensichtlich erkannt. Die herausragende Atmosphäre beim Weltcup im Januar hat uns da vermutlich noch einmal einen kräftigen Rückenwind gegeben.“

In der Terminierung des Weltcupkalenders und der Auswahl der Standorte legte die IBU nach eigenem Bekunden und auch besonderen Wert auf das Zuschauererlebnis, die Nachhaltigkeit und die Zukunftsfähigkeit des in Europa beliebtesten TV-Wintersports. Themen, bei denen Ruhpolding zu punkten wusste. „Wir leben eine einzigartige Mischung aus unseren bewährten Traditionen und vielen innovativen Projekten, mit denen wir unser Event auch in Zukunft nachhaltig, zeitgemäß und vor allem begeisternd für die Zuschauer und Athleten gestalten werden“, erklärt OK-Chef Timo Gerhold.

Um den eigenen Ansprüchen an die logistischen Herausforderungen, die Nachhaltigkeit und die Athleten-Fürsorge gerecht zu werden, hat die IBU für den kommenden Vier-Jahres-Zyklus einige Optimierungen im Wettkampfkalender vorgesehen. Unter anderem wird der Ruhpoldinger Weltcup dadurch im Januar 2027 bereits eine Woche früher als gewohnt stattfinden, in den Folgejahren dann stets in der angestammten zweiten Januarwoche. Damit entsprach die IBU zwar nicht ganz dem Wunschszenario des Organisationskomitees, dort sieht man neben den damit einhergehenden Herausforderungen für das Gastgewerbe aber auch neue Möglichkeiten. „Für den Erhalt unseres Standortes war dieser Kompromiss unumgänglich. Gemeinsam mit allen Beteiligten haben wir nun fast zwei Jahre Zeit, um uns auf diesen Ausnahme-Weltcup einzustellen. Dass wir uns dann in der Ferienzeit befinden und den zahlreichen Touristen der Region Oberbayern/Tirol einen sehr attraktiven Magneten in Ruhpolding bieten können, werden wir als große Chance für die Gemeinde zu nutzen wissen“, so Gerhold.

„Das Signal der IBU und auch das Vertrauen des Deutschen Skiverbandes in unseren Weltcup-Standort ehrt uns sehr, verpflichtet uns aber gleichzeitig, auch weiterhin Wettkämpfe auf höchstem internationalem Niveau abzuliefern. Also genau das, was wir als Ruhpoldinger gut können und leidenschaftlich wollen“, befindet Hipf.

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