„Eigentlich ganz zufrieden“

von Redaktion

Inzeller Weltcup-Starterinnen vor WM in Norwegen

Heerenveen/Erfurt – Für die beiden Inzeller Weltcup-Starterinnen Anna Ostlender und Maira Jasch geht es nach den beiden Weltcups in Tomaszow/Polen und im niederländischen Heerenveen zur Einzelstrecken-Weltmeisterschaft im Eisschnelllauf ins norwegische Hamar.

Anna Ostlender hatte in Polen im Sprint ein sehr anstrengendes Pensum abzuwickeln. So standen in der B-Gruppe über 500 Meter zwei Starts auf dem Plan. Am Ende kamen der sechste und siebte Platz heraus. Über 1000 Meter landete sie auf dem zwölften Platz, im Team-Sprint zusammen mit Lea-Sophie Scholz und Sofie Warmuth auf dem vierten Rang. „Damit bin ich eigentlich ganz zufrieden“, so die 22-Jährige. Sie meinte damit vor allem ihren Lauf über 1000 Meter. In Heerenveen sorgte sie mit dem zweiten Platz (38,49 Sekunden) in der B-Gruppe über 500 Meter gleich für einen Paukenschlag und durfte deswegen auch in der A-Gruppe ran, in der sie den 19. Platz (38,59) erreichte. Über 1000 Meter kam sie in 1:17,45 Minuten in der B-Gruppe auf den vierten Platz. „Am ersten Tag war es natürlich mit dem zweiten Platz ganz gut, leider habe ich dann etwas die Müdigkeit durch das viele Reisen gespürt. Aber ich habe mich durchgebissen“, so Ostlender. Für den Mixed-Sprint wurde sie dann geschont. Nun will sie Kraft sammeln und sich auf die Einzelstrecken-Weltmeisterschaft in Norwegen (ab 13. März) vorbereiten. „Leider darf ich nur die 1000 Meter und den Teamsprint bestreiten, für die 500 fehlen mir die Punkte“, so Ostlender.

Für Maira Jasch war die Bahn in Polen eine Premiere. „Das Eis war sehr schwer, worauf man sich erst einstellen musste. Die Umstellung der Technik von einer schnellen auf eine langsame Bahn braucht etwas Zeit“, so Jasch. Mit dem elften Platz über 3000 Meter in der B-Gruppe zeigte sie sich zufrieden. In Heerenveen wurde sie 15. und konnte sich in der B-Gruppe in diesem Bereich etablieren. „Die vollbesetzte Halle mit der tollen Stimmung ist schon was Besonderes“, bemerkte sie. Nun hofft sie auf einen Startplatz bei der WM in Hamar. „Das sollte entsprechender bisheriger inoffizieller Berechnungen möglich sein“, hofft sie – und wartet nun auf die Nominierungsliste seitens des deutschen Verbandes.

Mit einem kleinen Team konnte die Mannschaft des DEC Inzell bei den deutschen Junioren-Meisterschaften in Erfurt antreten. Am Ende waren es mit Luna Powik, Julia Geutner und Maxi Patz drei Teilnehmer. Powik zeigte sich auf den kurzen Distanzen stark und wurde deutsche Meisterin über 500 Meter. Dazu kamen ein fünfter Rang über 1000 und sechster über 1500 Meter. In der Gesamtwertung wurde sie Achte. Julia Geutner zeigte durch die Bank gute Leistungen und konnte sich mit drei Podiumsplatzierungen – über 1000 Meter als Zweite und jeweils als Dritte über 1500 und 3000 Meter – den zweiten Platz im Mehrkampf der A-Junioren sichern. Den abschließenden Massenstart lief sie souverän und taktisch clever und konnte den deutschen Meistertitel erringen. Ebenfalls mit Medaillen dekoriert wurde Maxi Patz mit Silber über 1500 und Bronze über 3000 Meter.

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