Östersund – Der deutsche Biathlon-Nachwuchs ist bei der Jugend- und Junioren-WM in Östersund (Schweden) weiterhin erfolgreich. Nach Gold (Junioren) und Silber (Jugend) in den Mixed-Wettbewerben legte Lukas Tannheimer (DAV Ulm) nach: Der 17-Jährige gewann in Östersund (Schweden) den Sprint der männlichen Jugend.
Tannheimer bewältigte die 7,5 km in 18:56,3 Minuten mit einem Schießfehler. Nur knapp an Edelmetall vorbei lief Korbinian Kübler (SC Hammer/+ 27,1 Sekunden/1 Schießfehler): Wie schon im Einzel-Wettbewerb wurde er Vierter. Silber ging an Leo Carlier (Frankreich/+ 14,8/1) vor Tov Roeysland (Norwegen/+ 17,1/0). Die weiteren Ergebnisse: 36. Luca Anding, SC Steinbach-Hallenberg + 1:59,0 Minuten/3. Der für Brasilien antretende Fabian Wrona (SC Ruhpolding/+ 5:33,0/5) belegte den 91. Platz. Es kamen 116 Teilnehmer in die Wertung.
Bei der weiblichen Jugend (6 km) setzte sich Martine Skog (Norwegen) nach fehlerfreiem Schießen in 19:07,1 Minuten durch. Zweite wurde die Französin Louise Rouget (+ 17,5/1) vor der Tschechin Ilona Plechacova (+ 25,8/2), die im Einzel Gold geholt hatte. Beste Deutsche war auf dem 17. Platz Melanie Gaupp (DAV Ulm/+ 1:24,8/3), knapp dahinter folgte Leni Dietersberger vom SC Traunstein (+ 1:27,5/2) auf dem 20. Platz. Rang 31 verbuchte Lena Siegmund (Großbreitenbacher SV/+ 2:01,1/3). Sydney Wüstling (WSV Oberhof/+ 3:47,4/7) landete auf dem 65. Platz. Hanna Braun vom SC Ruhpolding (+ 4:05,8/5), die für Serbien ins Rennen ging, erreichte den 71. Platz unter 115 Teilnehmerinnen.
Jubel herrschte nach dem Rennen der Juniorinnen (7,5 km) bei Anna Andexer vom SK Saalfelden: Die 22-Jährige erkämpfte in 22:22,0 Minuten (1 Schießfehler) Gold für Österreich. Es folgten Sara Andersson (Schweden/+ 8,9/1) sowie Amandine Mengin (Frankreich/+ 30,7/1). Beste Deutsche war Charlotta de Buhr (SC Aising-Pang/+ 1:00,3/1) als Siebte, Lea Zimmermann (SC Partenkirchen/+ 1:18,2/1) wurde Neunte. Die weiteren Platzierungen: 18. Alma Siegismund, SSV Altenberg + 2:11,3/1; 19. Charlotte Gallbronner (DAV Ulm/+ 2:12,2).
Beim Sprint der Junioren (10 km) tags zuvor, ging der Titel an den Norweger Haavard Tosterud (26:33,6/0). Es folgten der Slowake Jakub Borgula (+33,4/0) sowie der Tscheche Petr Hak (+ 37,4/0). Die deutschen Platzierungen: 7. Leonhard Pfund, SC Bad Tölz/Stützpunkt Ruhpolding + 46,5 Sekunden/0; 16. Linus Kesper, SC Willingen + 1:31,5/2; 29. Karl Schütze, WSV Oberhof + 2:15,6/1; 52. Elias Seidl, SC Ruhpolding + 3:52,8/4.
Zuvor hatte es beim deutschen Team bereits Medaillenjubel in den Mixed-Rennen gegeben. Hinter Norwegen (1:13:44,4 Stunden/0 Strafrunden + 9 Nachlader) hatten in der Jugendklasse Lena Siegmund (Großbreitenbacher SV), Melanie Gaupp (DAV Ulm), Lukas Tannheimer (DAV Ulm) und Korbinian Kübler (SC Hammer) Silber geholt – trotz zweier Strafrunden von Gaupp und einer von Tannheimer. Das Team hatte letztlich 25,9 Sekunden Rückstand (3 + 10) und verwies Frankreich (+ 49,7/0 + 12) auf den Bronzerang.
Sogar den Titelgewinn hatte es für das Junioren-Mixed gegeben. Alma Siegismund (SSV Altenberg), Charlotta de Buhr (SC Aising-Pang), Fabian Kaskel (SC Todtnau/Stützpunkt Ruhpolding) und Linus Kesper gewannen in 1:12:01,2 Stunden (0 + 9) vor Frankreich (+ 16,9/4+13) sowie Österreich (+ 18,5/0 + 10). who